Anschober: Bartenstein verursacht durch Untätigkeit das Scheitern der österreichischen Stromlösung

Nächste Wochen letzte Chance für Bartenstein, endlich seiner Eigentümerverantwortung beim Verbund gerecht zu werden

Linz (OTS) - Nächste Wochen letzte Chance für Bartenstein, endlich seiner Eigentümerverantwortung beim Verbund gerecht zu werden -forcierter Marsch ins Endkundengeschäft droht letzte Chance auf ÖSL zu zerstören

Am 8.11.2002 wurde in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Bartenstein die österreichische Stromlösung (ÖSL) unterzeichnet. Vielfach wurde von Bartenstein deren Umsetzung angekündigt - etwa im Frühling 2005 für den Sommer 2005. Oftmals wurde Bartenstein aufgefordert, endlich beim Verbundkonzern seiner Eigentümerfunktion gerecht zu werden und für die Verwirklichung der ÖSL zu sorgen.

Trotzdem passiert genau das Gegenteil: der Verbund steigt immer heftiger in das Endkundengeschäft ein - letzter aktueller Schritt der Rahmenvertrag mit den österreichischen Gemeinden zu schier unglaublichen Tarifangeboten - und mit jedem dieser Schritte zu mehr Endkundengeschäft wird die ÖSL wieder einen Schritt mehr zu Grabe getragen.

Oberösterreichs Energielandesrat Rudi Anschober richtet daher an Bartenstein einen "letzten Appell": "Wenn Bartenstein nicht jetzt endlich handelt und endlich zumindest im Februar klare Weichen stellt, gehört eine österreichische Stromlösung wohl endgültig der Vergangenheit an und wird die Marktauseinandersetzung immer dramatischer. Die Grundidee der ÖSL, den Schutz der heimischen Wasserkraft vor Übernahmen durch internationale Strommultis, wäre damit auch gestorben. Bartenstein muss endlich klare Entscheidungen forcieren, ein weiteres Dahintreibenlassen hätte für die österreichische Energiewirtschaft katastrophale Folgen."

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