Hilfswerk Kärnten begrüßt Reform bei Spendenabsetzbarkeit

Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler: " Das humanitäre Engagement unserer Kärntner SpenderInnen wird endlich honoriert!"

Kärnten (OTS) - "Die Hartnäckigkeit des Hilfswerks und anderer NPOs hat sich ausgezahlt", freut sich Hilfswerk-Präsidentin Scheucher-Pichler. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden gehört zu den Dauerthemen der österreichischen Innenpolitik. Im Frühjahr 2004 unternahm das Hilfswerk wiederum einen Vorstoß, im Januar 2005 -angesichts der Tsunami-Katastrophe flammte die Diskussion richtig auf.

Jetzt einigten sich die Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus NPOs und Ministerien in Bezug auf die künftige Absetzbarkeit von Spenden für humanitäre und soziale Zwecke. Bis April soll ein endgültiger Gesetzesentwurf vorliegen. Bis zu 10% des Jahresgewinns von Unternehmen bzw. des Jahreseinkommens von Privaten an Organisationen, die soziale und humanitäre Zwecke verfolgen, sollen steuerlich anerkannt werden.

"Viele der Einrichtungen und Angebote des Hilfswerks wären ohne die Unterstützung durch Spenden gar nicht möglich", begründet Scheucher-Pichler die Wichtigkeit dieses Themas. "Die mobile Kinderbetreuung und Kinderkrankenpflege z.B. kann flächendeckend nur durchgeführt werden, weil Tausende KärntnerInnen jedes Jahr an das Hilfswerk spenden. Gerade auch die vielen Menschen mit kleinen, aber regelmäßigen Spenden erfahren durch die steuerliche Anerkennung ein deutliches Signal der öffentlichen Wertschätzung, das sie längst verdienen."

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