Gewerbebetriebe bilden wirtschaftliches Rückgrat

LTP Halder auf Gemeindebesuch in Andelsbuch

Bregenz (VLK) - "Die Gewerbebetriebe unseres Landes bilden das Rückgrat der Vorarlberger Unternehmenslandschaft und haben damit wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftsstruktur. Dies gilt vor allem für den Bregenzerwald, wo der unternehmerische Mittelstand besonders ausgeprägt ist." Das betonte Landtagspräsident Gebhard Halder kürzlich anlässlich eines Besuches mehrerer Gewerbebetriebe in Andelsbuch.

Die jüngste Statistik über die Arbeitgeberbetriebe und Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft Vorarlbergs zeigt, dass sich der Bregenzerwald in den vergangenen Jahren am dynamischsten entwickelt hat. Die Zahl der Arbeitgeberbetriebe ist von 2004 auf 2005 um 13 Prozent gewachsen, jene der Arbeitsplätze sogar um 21 Prozent. Auf eine erfolgreiche Entwicklung kann auch die Gemeinde Andelsbuch zurückblicken.

Neben dem immer noch wichtigen landwirtschaftlichen Standbein hat sich Andelsbuch zu einer Schwerpunktgemeinde für das Bau- und Baunebengewerbe entwickelt. 90 Betriebe mit über 700 Arbeitsplätzen sind in der 2.300 Einwohner zählenden Gemeinde angesiedelt. Darunter Elektro-Willi, mit 70 Arbeitsplätzen inklusive 15 Lehrlingen der größte Arbeitgeber des Ortes mit überregionaler Bedeutung. Auch das Autohaus Skalet (15 Arbeitsplätze, 5 Lehrlinge) und die Kunstschlosserei Simeoni (15 Arbeitsplätze) sorgen für eine gesunde Struktur.

"Die Gewerbebetriebe", so Landtagspräsident Gebhard Halder, "beleben den heimischen Arbeitsmarkt und sind Dank ihrer Flexibilität und Nähe zum Kunden die berühmte 'Nasenlänge' voraus. Sie sichern die wirtschaftliche Entwicklung in der Gemeinde, haben damit Zukunftscharakter und tragen wesentlich zum Wohlstand der Bevölkerung bei".

Bürgermeister Anton Wirth schilderte die letzten größeren Projekte seiner Gemeinde: die Neubauten des Gemeindeamtes und Tourismusbüros, des Feuerwehr- und Vereinhauses sowie der Biomasseheizanlage. LTP Halder verwies in diesem Zusammenhang auf die beachtliche Gemeindeförderung des Landes, die Bedarfszuweisungen und die spezielle Strukturförderung, die allein für diese drei Projekte die Summe von knapp 676.000 Euro ausmachte. Auch für die derzeit in Erneuerung befindliche Andelsbucher Sportanlage stellt das Land aus Mitteln der Sportförderung 318.000 Euro zur Verfügung.

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