Prokop: 49 Prozent weniger Kunstdiebstähle im Jahr 2005

Die Statistik beweist, dass wir am richtigen Weg sind

Wien, 2. Februar 2006 (ÖVP-PD) Innenministerin Liese Prokop erörterte heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates detailliert die Fakten des Saliera-Diebstahls. Dabei sprach sie abermals den ermittelnden Beamten ihren besonderen Dank aus, da sie vorbildliche Arbeit geleistet haben. Außerdem wies Prokop darauf hin, dass es im Jahr 2005 um 49 Prozent weniger Kunst- und Kulturdiebstähle als im Jahr zuvor gegeben habe. Wurden 2004 noch 284 Fälle registriert, waren es im letzten Jahr nur mehr 145. "Die Statistik beweist, dass wir am richtigen Weg sind", so Prokop. ****

Zurückzuführen sei die erfolgreiche Bilanz unter anderem auf eine Präventionsoffensive der Polizei. Maßgeschneiderte Präventionskonzepte des Bundeskriminalamts sowie die Arbeit der Präventionsbeamten in den Ländern trugen besonders bei den Verantwortungsträgern der Kirchen zu einer Sensibilisierung bei. So gelang es, die Sicherheitseinrichtungen zu verstärken und auf den neuesten Stand zu bringen, sagte Prokop.

Auch die Experten der kriminalpolizeilichen Beratung stehen österreichweit, den an Sicherheitsfragen interessierten Bürgern, Museen, Kirchen und Institutionen zur Verfügung und bemühen sich vor Ort, mittels persönlichen Beratungsgesprächen wichtige Informationen zu grundsätzlichen Sicherungsfragen zu vermitteln. Weitere Erfolge wurden mittels einer kriminalpolizeilichen Beratung erzielt, mit der eine umfassende Katalogisierung sämtlicher Kunstgegenstände erarbeitet und umfangreiche elektronische und mechanische Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden konnten.

Als gutes Beispiel, dass diese Arbeit Erfolg bringe, nannte
die Innenministerin das Fassen einer slowakischen Tätergruppe durch das Bundes- und Landeskriminalamt Niederösterreich. Die Experten der kriminalpolizeilichen Beratung stünden auch in Zukunft laufend für die Sicherheit der Kunstschätze, für einen mechanischen Grundschutz sowie für ein Erstellen von individuellen Sicherheitskonzepten zur Verfügung, so Prokop abschließend.

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