Sozialistische Jugend: Schüssel stiehlt Jugend die Zukunft!

SJÖ fordert geschlossenen Rücktritt der Bundesregierung

Wien (SK) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), wirft aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktdaten Bundeskanzler Schüssel vor, der Jugend jegliche Perspektive zu rauben. Um diese Verantwortung abzuwälzen, sei ihm jedes Mittel recht. "Jedes Jahr bekommen wir vom Anti-Jugend-Kanzler und seinem Arbeitslosen-Minister einen Beschäftigungsgipfel vorgesetzt, um damit über ihre Untätigkeit hinwegzutäuschen. Jedes Jahr steigt die Jugendarbeitslosigkeit weiter an - derzeitiger Stand: 70.137 arbeitslose junge Menschen. Diese Regierung stiehlt der Jugend ihre Zukunft", so Dvorak am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Für Dvorak sind vor allem drei Maßnahmen wesentlich, um die explodierende Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen: "Wir brauchen öffentliche Lehrwerkstätten, um allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu garantieren. Es ist kein Geheimnis, dass der Kanzler dieses Versprechen gebrochen hat. Zusätzlich benötigen wir eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf 35 Stunden pro Woche, um Arbeit fair zu verteilen, eine Maßnahme, die diese Regierung derzeit nur bei ParteifreundInnen anwendet. Eigentlich müsste diese Regierung geschlossen zurücktreten, denn sie wird sich nie zu mehr Maßnahmen als der eigenen Selbstbeweihräucherung durchringen." (Schluss) ns/mp

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