Grüne Wien zu Flughafen Bratislava: Ausbau des Öffentlichen Verkehrs hat oberste Priorität

Maresch: "Dritte Piste in Schwechat nicht mehr notwendig!"

Wien (OTS) - "Die enge Kooperation der beiden Flughäfen in Wien
und Bratislava eröffnet völlig neue Perspektiven", kommentiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien, den Kauf der Mehrheitsanteile am Flughafen Bratislava durch das Konsortium rund um den Flughafen Wien. Jetzt ist es möglich, dass die Zahl der Flugbewegungen in Wien nun tatsächlich gedeckelt wird. "Die derzeitige prozentuelle Deckelung ist ja nur eine Mogelpackung", so Maresch. Die Belastung der Wiener Bevölkerung durch den Fluglärm ist in letzter Zeit trotz prozentueller Deckelung weiter gestiegen.

Die Stadt Wien hält 20 Prozent der Aktien am Flughafen Wien, kann also als Miteigentümer an den weiteren Ausbauplänen des Flughafens ein gewichtiges Wörtchen mitreden. "Bürgermeister Häupl muss nun die Chance ergreifen und den Flughafen Wien darauf drängen, auf den Bau einer dritten Start- und Landepiste zu verzichten", fordert Maresch. "Wenn die dritte Piste nach Bratislava verlegt wird, bedeutet dies für die lärmgeplagte Wiener Bevölkerung zumindest keine zusätzliche Verschlechterung ihrer Situation."

"Oberste Priorität muss nun der rasche Ausbau der Zugsverbindungen zwischen Wien und Bratislava haben", erklärt Maresch. Das betrifft sowohl den Marchegger Ast der S80, die S7 von Wolfsthal nach Bratislava als auch die hochrangige Verbindung vom Flughafen Wien zur Ostbahn. "Die Stadt Wien ist nun aufgerufen, die entsprechenden Planungen mit Hochdampf voranzutreiben", so Maresch abschließend.

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