"Flexicurity" bringt keinem Jugendlichen auch nur einen Ausbildungsplatz!

Bundesregierung verdoppelt Jugendarbeitslosigkeit

Wien (GPA/ÖGB) - Waren im Oktober 2000 noch 36.939 junge Menschen ohne Arbeit, so sind es Ende Jänner 2006 49.940. Die Bundesregierung hat diesen Anstieg zu verantworten. ++++

"Stillstand in der Bildungspolitik, parteipolitischer Postenschacher und der Ausverkauf des Landes sind die wahren Errungenschaften dieser Bundesregierung. Noch nie hat es in Österreich so viele junge Menschen unter 24 Jahren ohne Arbeit gegeben! Seit Bundeskanzler Schüssel für die Arbeitssituation mitverantwortlich ist, ist die Jugendarbeitslosigkeit unaufhaltsam angestiegen!" fasst der Vorsitzende der GPA-Jugend, René Pfister, die vergangenen fünf Jahre der schwarz-orangen Regierung zusammen.

"Anstatt über europäische Finanzierungsmöglichkeiten nachzudenken, sollte sich Bundeskanzler Schüssel auf die Probleme im eigenem Land konzentrieren!" fordert Pfister.

"Mit seinem Schweigen wird Bundeskanzler Schüssel mit Sicherheit nicht das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen. Über 'Flexicurity' zu philosophieren, ohne genau zu sagen, was damit gemeint ist, spricht nicht für die Seriosität der Bundesregierung. Dieses Schlagwort verschafft keinem einzigen Jugendlichen einen Arbeitsplatz. Ehrlicher als sich hinter leeren Worthülsen zu verstecken wäre es, zu sagen, wie die ArbeitnehmerInnen flexibler werden sollen und welchen Vorteil sie davon haben könnten. Es kann nicht dabei bleiben, dass Flexibilisierung nur auf Lohnkürzungen beschränkt bleibt. Dass es um den Ausbau der Sozialleistungen geht, wie uns so der ratlose Arbeitsminister erklären möchte, glaubt ihm sowieso niemand!" schließt Pfister.

ÖGB, 2. Februar 2006 Nr. 66

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