ÖH: Elite-Uni ist Geldverschwendung, egal wo sie steht

Studierende mit drei Mindestanforderungen

Wien (OTS) - "Ob Gugging, Wien oder Klein Schweinsdorf an der Jauchn: die Elite-Uni ist Geldverschwendung", so Barbara Blaha aus dem ÖH Vorsitzteam. Gugging sei aber grundsätzlich gut gewählt:
"Damit gar nicht die Illusion aufkommt, die Elite-Uni würde den Unis, dem Wirtschaftsstandort oder der Gesellschaft etwas bringen."

"Sind wir nicht alle ein bisschen Elite?" persifliert Rosa Nentwich-Bouchal das Elite-Konzept an sich. "Das Konzept Elite ist per se sozial selektiv, tendenziell diskriminierend gegenüber Frauen und eine Abwertung der Universitäten."

Das ÖH-Vorsitzteam hat daher drei Mindestanforderungen formuliert:
"Mindestens 55% der Studierenden und 50% der ProfessorInnen müssen weiblich sein." Das entspräche etwa dem Frauenanteil an den österreichischen Universitäten.
"Zweitens: Mindestens 30% der Studierenden müssen aus bildungsfernen Schichten kommen." International sei so eine Quote Standard und würde die Selektivität der Auswahlverfahren zumindest zu einem Teil abfedern.
Als dritten Punkt fordern die Studierendenvertreterinnen universitäre Demokratie an der Elite-Uni. "Ein Senat, mit einem Gleichgewicht zwischen Studierenden, Mittelbau und ProfessorInnen und eine gut verankerte ÖH Universitätsvertretung stellen die Minimalanforderungen dar", so das Vorsitzteam abschließend.

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