Bures: Rekordarbeitslosigkeit dokumentiert absolutes Versagen von Kanzler Schüssel

Fast 400.000 Menschen ohne Job - Schüssel steht ungebremstem Anstieg der Arbeitslosigkeit ignorant und abgehoben gegenüber

Wien (SK) - Der Anstieg der Arbeitslosigkeit auf einen absoluten Rekordwert in der Geschichte der 2. Republik dokumentiert für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures das "absolute Versagen der Politik der Regierung Schüssel". Rechnet man die in Schulungen befindlichen Personen dazu, waren im Jänner 380.379 Menschen in Österreich ohne Job. Zusätzlich dazu beziehen rund 15.000 Personen Pensionszuschuss oder Übergangsgeld. "Wenn man diese Personen dazuzählt, sind über 395.000 Menschen arbeitslos, das heißt, beinahe 400.000 waren im Jänner ohne Beschäftigung. Die Bilanz nach sechs Jahren Kanzler Schüssel ist katastrophal", hielt Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

Bures wirft Kanzler Schüssel vor, gegen den seit Jahren ungebremsten Anstieg der Arbeitslosigkeit nichts unternommen zu haben. Seit dem Jahr 2000 sei die Arbeitslosenzahl um 75.165 angestiegen, Schüssel habe damit die Arbeitslosigkeit um 24,6 Prozent in die Höhe getrieben. Besonders dramatisch sei die Situation bei Jugendlichen: Insgesamt waren im Jänner 2006 71.137 Jugendliche ohne Beschäftigung, seit dem Jahr 2000 ist die Jugendarbeitslosigkeit um 52,2 Prozent gestiegen. "Diese Entwicklung ist in höchstem Maße besorgniserregend. Es ist unerträglich, dass wir eine Regierung haben, die den jungen Menschen jede Hoffnung und Perspektive nimmt", erklärte Bures.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin kritisierte, dass sich die Versprechen der Regierung, wonach jeder Jugendliche, der einen Ausbildungsplatz sucht, entweder eine Lehrstelle oder einen Lehrplatz bekommt, sich in eine Reihe von leeren Versprechen von Schüssel einreihen. Die groß inszenierten Beschäftigungsgipfel seien allesamt wirkungslos geblieben. Die SPÖ hingegen habe konkrete Perspektiven -SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer werde als Regierungschef die Jugendarbeitslosigkeit innerhalb einer Legislaturperiode halbieren -und die konkreten Konzepte dafür, verwies Bures abschließend auf das 10-Punkte-Programm der SPÖ für Jugendbeschäftigung. (Schluss) ps

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