FP-Schock: Neuer Flughafen im unbebauten Gebiet notwendig

Falsche Strategie des Flughafen Wien nach Pressburg-Deal

Wien, 02-02-2006 (fpd) - Nachdem der Verkauf des Flughafens Pressburg an das Konsortium rund um den Flughafen Wien so gut wie fix ist, scheint die von Flughafen-Chef Kaufmann geplante Aufgabenteilung zwischen den beiden Airports eine ernst Gefahr für den Wirtschaftsstandort Wien zu sein, warnt FPÖ-Wirtschaftssprecher Stadtrat DDr. Eduard Schock.

Wenn Schwechat allein als Transfer-Hub (Umsteigeflughafen) für Langstreckenflüge fungieren soll, ist der Schaden für die Wiener Wirtschaft und den Standort Wien vorprogrammiert. Denn der weitere Ausbau für den massiven Anstieg der Flugbewegungen, die sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln sollen, wird an den größer werdenden Widerständen aus der Bevölkerung scheitern und Wien gegenüber Airports wie München, Zürich oder Frankfurt weiter abrutschen lassen.

Den massiven Anstieg der Flugbewegungen von großen und lauten Langstreckenfliegern werden die ohnehin schon fluglärmgeplagten Menschen in den Flugschneisen nicht hinnehmen. Den Ausweg sieht Schock daher im mittelfristigen Bau eines zweiten Flughafens im unbebauten Gebiet, der die steigenden Kapazitätsanforderungen erfüllen soll ohne den Standort Schwechat zu gefährden. (Schluss)am

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