Strache: Klimt-Bilder: "Schluß mit dem lächerlichen Theater!"

Erben sollen fällige Erbschaftssteuer abführen - Groteske Phantasiepreise

Wien (OTS) - Ein Ende des Theaters um die Klimt-Bilder forderte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Die Diskussion habe mittlerweile ein Ausmaß an Lächerlichkeit erreicht, das nicht mehr tragbar sei.

Allein die diskutierten Phantasiepreise seien grotesk. "Das teuerste Bild der Welt ist Picassos ‚Junger Mann mit Pfeife’, das von Sotheby’s New York im Jahr 2004 um 104,17 Millionen Dollar versteigert worden ist", sagte Strache. Experten der internationalen Kunstmesse TEFAF (The European Fine Art Fair) in Maastricht hätten erklärt, daß es nicht vorstellbar sei, daß ein Klimt mehr wert sei als ein Picasso. Auch der renommierte Kunstsammler Herbert Liaunig habe die genannten Preise als "skurril bis zum Exzeß" bezeichnet und gemeint, daß ein Klimt-Bild auf dem internationalen Markt keine zehn Millionen Euro wert sei.

Die österreichische Regierung solle unverzüglich allen Ankaufsplänen eine Absage erteilen, forderte Strache. Und die Erben der Bilder sollten die fällige Erbschaftssteuer abführen. "Dann sollen sie die Bilder behalten. Denn bei aller Wertschätzung für Gustav Klimt muß uns klar sein, daß die Republik wirklich andere Sorgen hat. Wäre der Preis für die Bilder realistisch, könnte man darüber reden. Aber frotzeln und abzocken lassen wir uns nicht."

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