Präs. Gumpinger: Demographische Entwicklung muss als europaweites Anliegen thematisiert werden

Linz (OTS) - Die demographische Entwicklung muss zu einem europaweiten Anliegen werden und in engem Zusammenhang mit nationaler Familienpolitik stehen, sagte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger anlässlich der EU-Tagung "Demographische Herausforderungen- Familie braucht Partnerschaft", die von 2. bis 4. Februar in Wien stattfindet.

Wie die neuesten Daten zeigen, hat sich die Geburtenentwicklung in Österreich erfreulicherweise bei 1.65 Kinder pro Frau stabilisiert. Ein Grund für diese Stabilisierung ist, so Gumpinger, die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes, das Recht auf Teilzeit und das klare Bekenntnis der Politik weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu treffen. Wie das Beispiel Frankreich zeige, macht die Vielzahl von familienpolitischen Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen (direkte Transferleistungen, Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten, massive steuerliche Entlastungen ab dem dritten Kind) vielen Eltern Mut mehrere Kinder in die Welt zu setzen. Es sei zu hoffen, dass die demographische Entwicklung europaweit als gemeinsames Anliegen erkannt wird, und gemeinsam Strategien in die Arbeit der EU einfließen.

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