LH Haider fordert EU-Schutzzölle gegen Billigimporte

LH Haider im Philips-Werk - Kahlschlag der heimischen Wirtschaft durch Billigprodukte muss beendet werden

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider hat heute,
Mittwoch, am Rande der Gespräche mit Klagenfurter Philips-Mitarbeitern im Philips-Werk erneut gefordert, dass die EU Schutzzölle einheben sollte. Dies sei dringend notwendig, um die heimische Wirtschaft und die Arbeitsplätze zu schützen, sagte Haider im Hinblick auch auf den aktuellen Abbau der Philips-Arbeitsplätze, der nicht notwendig wäre, gäbe es nicht Lohn- und Sozialdumping durch Billigproduktion von außerhalb der EU. Billigstimporte und Abwanderungen in Billigstlohnstandorte würden die eigene Wirtschaft, vor allem die Struktur der Klein- und Mittelbetriebe, nach und nach vernichten, kritisierte Haider.

Die EU müsse sich darum bemühen, den eigenen Wirtschaftsraum zu schützen, sagte Haider und erwartet diesbezügliche Initiativen von der österreichischen EU-Präsidentschaft. "Es darf nicht länger tatenlos zugesehen werden, wie Billigprodukte nach Europa eingeführt werden, bei deren Herstellung auch Kinderarbeit nicht ausgenommen ist, während wir eine Unzahl von sozialen und ökologischen Auflagen zu erfüllen haben, um unsere Produkte auf den Weltmarkt zu bringen". (Schluss)

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