Verkehrsreferent LH-Stv. Erich Haider: Noch mehr Sicherheit durch neue Schulbusse

Testreihe für Schulbus NEU in allen oö. Bezirken

Linz (OTS) - Um die Sicherheit für die oö. Schülerinnen und Schüler weiter zu erhöhen, hat Verkehrsreferent LH-Stv. DI Erich Haider ein Pilotprojekt initiiert. Ein völlig neuer Schulbus mit allen möglichen technischen Austattungen soll in jedem Bezirk getestet werden. Die Erfahrungen werden dann in die Sicherheitsüberlegungen des Verkehrsressorts des Landes Oberösterreich und auch der Schulbusunternehmen einfließen und in Zukunft den Schulbus noch sicherer machen. Der Schulbus - wie der Busverkehr allgemein - gehört nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln. Statistische Auswertungen zeigen, dass bei PKW-Fahrten das Unfallrisiko bis zu 20-mal höher ist als bei Fahrten mit Bussen.

Der Schulbus NEU wird in jedem Bezirk Oberösterreichs für zwei Wochen von einem örtlichen Schulbusbetreiber eingesetzt. Von den Schulbusbetreibern werden ihre Erfahrungen, sowie Verbesserungs- und Änderungsvorschläge gesammelt, um sie weiter zu bearbeiten. In den Bezirken wird in dieser zweiwöchigen Einsatzzeit eine Abendveranstaltung durchgeführt, die von der Wirtschaftskammer organisiert wird. Es werden jeweils zwei Bezirke zusammengefasst. Auch kann bei dieser Veranstaltung der Schulbus NEU von allen Besuchern besichtigt werden.

Voraussichtlicher Einsatzplan für Schulbusprojekt 2006 (organisatorisch notwendige Änderungen vorbehalten)
Kalenderwoche/ Datum / Bezirk / Firma
05 - 09 / 01. 02. - 27. 02. 2006 / Gmunden / Sklona
09 - 11 / 27. 02. - 13. 03. 2006 / Vöcklabruck / Schranzinger
11 - 13 / 13. 03. - 27. 03. 2006 / Linz-Land / Mayr-Stockinger
13 - 16 / 27. 03. - 19. 04. 2006 / Steyr-Land / Mayrhofer
16 - 18 / 19. 04. - 02. 05. 2006 / Freistadt / Steininger
18 - 20 / 02. 05. - 15. 05. 2006 / Perg / Sunzenauer
20 - 22 / 15. 05. - 29. 05. 2006 / Rohrbach / Stöbich
22 - 24 / 29. 05. - 13. 06. 2006 / Urfahr-Umgebung / Zauner
24 - 26 / 13. 06. - 26. 06. 2006 / Eferding / Dobler
38 - 40 / 18. 09. - 02. 10. 2006 / Braunau / Felber
40 - 42 / 02. 10. - 16. 10. 2006 / Ried / Werth
42 - 44 / 16. 10. - 30. 10. 2006 / Kirchdorf / Riedler
44 - 46 / 30. 10. - 13. 11. 2006 / Wels-Land / SAB-Tours
46 - 48 / 13. 11. - 27. 11. 2006 / Schärding / Simmerstatter
48 - 50 / 27. 11. - 11. 12. 2006 / Grieskirchen / Reiter

Technische Besonderheiten des neuen Schulbusses

Einklemmschutz bei den Türen,
um das Einklemmen z.B. von Bändern und Quasten zu verhindern. 1997 und 1998 waren zwei spektakuläre Unfälle darauf zurückzuführen.

Elektrische Seitentüre + elektr. Trittstufe
ermöglichen das Öffnen und Schließen durch den Buslenker vom Lenkerplatz aus, was die Einklemmgefahr zusätzlich verringert und ein einfacheres Einsteigen ermöglicht.

Außenlautsprecher im Bereich der Schiebetüre - mit Handmikrophon, um dem Schulbuslenker einen besseren Kontakt mit den wartenden Schulkindern zu ermöglichen.

Videokamera im Bereich des rechten Außenspiegels,
um den Einstiegsbereich zusätzlich beobachten zu können.

Ausklappbares Stoppschild,
das bei Stillstand des Busses automatisch ausklappt. Ziel dieser Einrichtung ist es, das gesetzlich verankerte Vorbeifahrverbot einzuhalten.

Gelbe Blitzleuchten statt konventioneller Rundumleuchten
Der Bus ist nach vorne und hinten mit auffälligen Blitzleuchten ausgestattet, die den übrigen Verkehr speziell auf den Schulbus hinweisen sollen.

Zitronengelbe Fahrzeuglackierung mit entsprechender Beschriftung Aufgrund der auffälligen Farbe und der zusätzlichen Beschriftung wird zusätzlich auf den Schulbus aufmerksam gemacht.

Lift für Rollstuhlfahrer + Fernsteuerung
Dadurch ist die einfache Beförderung von körperlich behinderten Personen möglich.

Unfalldatenspeichers (UDS)
Im Fahrzeug ist ein Unfalldatenspeicher eingebaut, der wesentliche fahrdynamische Vorgänge, sowie z.B. Blinker, Hupe, usw. speichert. Durch die Speicherung dieser Daten ist bei einem Verkehrsunfall eine rasche und genaue Unfallanalyse möglich.

Tagfahrlicht

Beheizbare Weitwinkelspiegel links und rechts
Klimaanlage für Fahrgastraum

ESP
Das elektronische Stabilitätsprogramm verhindert Schleudervorgänge im Ansatz.

Einzelsitze
mit 3-Punkt Gurten und verstellbaren Sitzabständen, sowie alters- und gewichtsgerechten Rückhalteeinrichtungen.

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