BZÖ-Wattaul für rasche Spenden-Absetzbarkeit

Steuerliche Spenden-Absetzbarkeit darf nicht als Vorwahlzuckerl des Finanzministers missbraucht werden

Wien (OTS) - Der BZÖ-Landesobmann von Niederösterreich und Nationalratsabgeordnete Anton Wattaul begrüßte die Einigung auf ein Modell zur steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden und sprach sich heute für eine möglichst rasche Umsetzung aus. Er forderte in diesem Zusammenhang den Finanzminister auf, diese Spenden-Absetzbarkeit so rasch als möglich zuzulassen. Alles andere wäre reines Wahlkampfgeplänkel, so Wattaul.

"Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist schon lange Zeit überfällig. Es kann nicht sein, dass Spenden für Privatmuseen steuerlich begünstigt werden und Spenden für Not leidende Menschen nicht. In fast allen Länder der EU-15 gibt es Regelungen, die es erlauben, Spenden in inhaltlich wesentlich umfassenderen Sinn von der Steuer abzusetzen als dies gegenwärtig in Österreich der Fall ist", erläuterte Wattaul.

Es sei dies völlig unverständlich sowohl für Spendenwillige als auch für die Initiatoren sozialer Projekte, zumal sich das Spendenvolumen laut IHS-Studie, die vom damaligen Sozialminister Herbert Haupt in Auftrag gegeben wurde, im Privatspendenbereich um 2,5 % und im Firmenbereich um bis zu 10 % steigern würde. Durch diesen Spendenanstieg würde der Steuerausfall in wenigen Jahren kompensiert werden.

"Diese Spendenerleichterung darf all den vielen für unser Land so wichtigen sozialen Einrichtungen nicht länger vorenthalten werden", meinte der Landesobmann und fordert den Finanzminister auf, seiner sozialpolitischen Verantwortung nachzukommen und diese Maßnahme raschest umzusetzen.

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