Scheele zu Umwelt-Prioritäten im Präsidentschaftsprogramm: Pröll hat noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten

Wien (SK) - "Bei der heutigen Vorstellung des österreichischen Präsidentschaftsprogramms im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments setzte Umweltminister Pröll durchaus begrüßenswerte Initiativen", meinte SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele nach der Präsentation am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die deutlichen Worte zum Thema Gentechnik, vor allem zu den noch offenen Fragen wie Koexistenz von herkömmlicher Landwirtschaft und Landwirtschaft, die gentechnisch veränderte Organismen verwendet, sind enorm wichtig. Damit sollte es möglich sein, eine Trennung zwischen Gebieten zu schaffen, in denen der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen möglich ist und solchen, in denen das verboten ist. Vor allem für Österreich hätte das enorme Vorteile", so Scheele weiter.

"Nun ist es aber Aufgabe des Ministerratsvorsitzenden Pröll, diese Ankündigungen auch mit Leben zu erfüllen und die übrigen Umwelt- und Landwirtschaftsminister von dieser Idee zu überzeugen. Eine gute Gelegenheit bietet sich dazu bei der Gentechnikkonferenz vom 4. bis 6. April in Wien", erinnerte die SPÖ-Europaabgeordnete.

Das Thema Luftqualität hat in der letzten Zeit einigen Staub aufgewirbelt. Daher ist auch das Augenmerk des Umweltministers auf dieses Thema zu unterstützen. Als weiteren Schwerpunkt nannte Pröll die Kyoto Ziele, für deren Umsetzung sich der Umweltminister ausgesprochen hat. "Er sei allerdings noch einmal daran erinnert, dass er dafür in Österreich beginnen muss. Immerhin ist Österreich bei der Umsetzung der Kyoto Ziele derzeit Schlusslicht", so Scheele. (Schluss) up/mm

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