ÖBB darf kein Wahlkampfthema werden

Wien (OTS) - "Es ist absolut unverantwortlich und inakzeptabel,
dass der Wahlkampf auf dem Rücken der ÖBB und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnet wird. Die ÖBB sind eines der größten österreichischen Unternehmen, setzen derzeit einen der größten Restrukturierungsprozesse der österreichischen Wirtschaftsgeschichte um und können auf einen positiven Aufwärtstrend verweisen", so Vorstandssprecher Martin Huber. Es ist daher absolut falsch und irreführend, im Zusammenhang mit den ÖBB laufend von Pleite zu reden. Nach einem Konzernergebnis von minus 3 Mio. EUR im Jahr 2004 erwarten die ÖBB für 2005 eine positive Steigerung und - trotz höherer Kosten aus Abschreibungen und Finanzierungen - ein Ergebnis von rund 10 Mio. EUR. "Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Auch für 2006 erwarten wir eine weitere Steigerung in der Ergebnisentwicklung und eine deutliche Steigerung in der Produktivität", unterstreicht Huber.

Mit einer Eigenkapitaldecke von ca. 40 Prozent sind die ÖBB gut aufgestellt. Außerdem haben die ÖBB am internationalen Kapitalmarkt mit einem AAA-Rating bestens abgeschnitten.

"Von einer Krisensitzung am 09. Februar zu sprechen, entbehrt ebenfalls jeder Grundlage. Es handelt sich um eine Aufsichtsratsitzung, in der der Mittelfristplan bis 2010 diskutiert und beschlossen werden soll", weist Huber entsprechende Vorwürfe zurück.

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