Maresch/Grüne Wien: "Wien braucht die Lobauautobahn wie einen Kropf!"

Keine Bohrungen im Nationalpark

Wien (OTS) - "Nun ist die Katze aus dem Sack", kommentiert Rüdiger Maresch, der Umweltsprecher der Wiener Grünen die heute bekannt gewordenen Absicht der Asfinag, für die Lobauautobahn 18 bis zu 70 Meter tiefe Bohrungen durchzuführen. Ursprünglich war von nur 2-3 Bohrlöchern die Rede. "Offenbar wird die Asfinag nervös und glaubt, die Stadt Wien zur raschen Erteilung der Bewilligungen drängen zu müssen", so Maresch weiter. "Ich appelliere an Umweltstadträtin Sima, diesen schwerwiegenden Eingriff in den Nationalpark nicht zu bewilligen, um ihn nicht zu gefährden."

"Nüchtern betrachtet sollte die Stadt Wien jetzt die Notbremse ziehen und das Projekt Lobauautobahn endlich begraben", fordert Maresch. Schließlich braucht Wien die Lobauautobahn nicht. Im Gegenteil: Diese Autobahn wird den internationalen Transitverkehr erst nach Wien locken und die an der Trasse zu erwartenden Einkaufszentren und Fachmärkte in Niederösterreich werden die Wiener Wirtschaft schwer schädigen. "Auf Grund der mannigfaltigen Schwierigkeiten ist auch davon auszugehen, dass die Kosten für die Lobauquerung explodieren werden und mit 1,6 Mrd. Euro bei weitem nicht das Auslangen gefunden werden kann", vermutet Maresch. "Es ist für die Wiener Bevölkerung viel wichtiger, dass dieses Geld in Bildung, Pensionen und soziale Maßnahmen gesteckt wird und nicht in unnötige und kontraproduktive Autobahnen", so Maresch abschließend.

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