Grilc: Spätes Erwachen bei Besoldungsreform

BZÖ Personalreferent schon lange säumig!

Klagenfurt (OTS) - Zur heutigen Ankündigung vom Personalreferenten Strutz, wonach eine Arbeitsgruppe eingerichtet wird, welche die Besoldungsreform in Angriff nehmen soll, nimmt ÖVP-Clubobmann Mag. Raimund Grilc in einer Presseaussendung heute Stellung.

Er bezeichnet diese Ankündigung als spätes Erwachen des BZÖ Personalreferenten Martin Strutz. Die ÖVP hat schon seit Jahren mehrfach eine Änderung der Besoldungsreform mit der Zielsetzung, das Aktiveinkommen zugunsten der beginnenden und mittleren Laufbahnen mit Abflachung der Einkommenssteigerung in der späteren Laufbahn umzuverteilen, gefordert. Es haben sich auch schon in der Vergangenheit mehrfach Arbeitsgruppen mit dieser Thematik beschäftigt und entsprechende Vorschläge ausgearbeitet. Diese gelangten jedoch bis dato unter Verantwortung von BZÖ-Personalreferenten aus Kostengründen nicht zur Realisierung, weil die Umstellung am Anfang dem Land Mehrkosten verursacht. In Wahrheit bräuchte man gar keine Arbeitsgruppe neuerlich beschäftigen, sondern nur die Ergebnisse der letzten Arbeitsgruppe heranziehen bzw. jene Bundesländer zum Vorbild nehmen, die diese Umstellung bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Für den ÖVP-Clubobmann besteht die Befürchtung, dass diese neuerliche Einsetzung einer Arbeitsgruppe nur im Zusammenhang mit der bevorstehenden Personal-vertretungswahl steht. Seitens der ÖVP wird jedenfalls mit Nachdruck darauf geachtet werden, dass es so rasch wie möglich zur längst fälligen Besoldungsreform tatsächlich kommen wird. (Schluss)

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