AUF Schmiedt: Personalmangel bei der Wiener Polizei gefährdet die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen

Immer weniger Personal im Außendienst, immer mehr Überstunden, überlastete, übermüdete Polizisten sind die Folge.

Wien (OTS) - "Es ist einfach eine Zumutung, wie man derzeit mit
der Polizei umspringt. Es mangelt an allen Ecken und Enden an Personal". Dies stellte heute der Wiener AUF-Vorsitzende Albert Schmiedt fest. ****

Als Beispiel nennt Schmiedt den 3. Wr. Gemeindebezirk, der einen Personalstand von 196 Polizisten aufweisen sollte. Derzeit verfügt dieser Bezirk über 141 Kolleginnen und Kollegen. Davon verrichten 131 exekutiven Außendienst. Daraus ergibt sich ein Fehlstand von mehr als 25%. Diese Fehlstände ziehen sich wie ein roter Faden durch ganz Wien.

Durch positive Pressemeldungen, wie z.B. "500 Polizisten mehr im Außendienst", versucht man seitens des Bundesministeriums für Inneres der Bevölkerung ein sicheres Wien vorzugaukeln. In Wirklichkeit werden die "letzten Reserven" für den Außendienst mobilisiert.

Der Personalmangel hat auch einen massiven Anstieg in der Überstundenstatistik und der Überstunden pro Kopf Belastung. 24 Stunden Dienste sich nicht mehr die Ausnahme. Durch die Vielzahl der Kommandierungen bis zu 24 Stunden ohne Unterbrechung, kommen die Familien und sozialen Kontakte der Polizisten oftmals zu kurz.

Die von der Regierung geplanten weiteren Einsparungen beim Personal im Bereich des BMI von mehr als 900 Planstellen für 2006, dürfen auf keinen Fall im Außendienst stattfinden. Statt Einsparungen bei der Sicherheit sollten neue Planstellen im Außendienst geschaffen werden, so Schmiedt abschließend.

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