Bartenstein: Fulminanter Start lässt Wintersaison mit neuen Rekorden erwarten

Phantastische Schneeverhältnisse, Mozart-Jubiläum und EU-Präsidentschaft geben wichtige Tourismus-Impulse - November und Dezember mit knapp 6% Umsatzplus

Wien (OTS/BMWA) - - "Die Wintersaison im Tourismus hat mit einem fulminanten Start begonnen. Die phantastischen Schneeverhältnisse, das Mozart-Jubiläum und die EU-Präsidentschaft werden weiterhin dafür sorgen, dass Österreichs Tourismuswirtschaft eine Wintersaison mit neuen Rekorden erwarten kann", betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein heute, Dienstag, bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Austrian Travel Business in der Messe Wien. Ein Plus von 4,1% bei den Nächtigungen, von 7,5% bei den Ankünften und von 5,8% bei den Umsätzen im November und Dezember 2005 gegenüber den entsprechenden Vorjahreswerten lassen für die gesamte Wintersaison einen Umsatzzuwachs um fünf bis sechs Prozent erwarten, erklärte der Minister.

Auch das Gesamtjahr 2005 sei eines der erfolgreichsten gewesen, setzte Bartenstein fort: 119.2 Millionen Nächtigungen bedeuten einen Zuwachs von 1,7% oder beinahe zwei Millionen Nächtigungen mehr als im Jahr davor, die Ankünfte hätten um 3% auf 29.3 Millionen zugenommen und die Tourismusumsätze seien nach vorläufigen Schätzungen um mindestens 3,5% gestiegen. Damit trage der Tourismus alleine einen Anteil von 8,8% am Bruttoinlandsprodukt, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen liefere 16,3% des BIP. Es gebe nur ganz wenige Länder mit einem ähnlich hohen Wert. Im weltweiten Tourismus-Ranking - gemessen an den Ankünften 2004 - liege Österreich an zehnter Stelle, erklärte Bartenstein.

Tourismus als Jobmotor

Eine bedeutende Rolle nehme der Tourismus auch auf dem Arbeitsmarkt ein, biete er doch Arbeitsplätze mit einer Standortgarantie Österreich, setzte Bartenstein fort: Im Jahresdurchschnitt 2005 habe es rund 163.644 unselbständig Beschäftigte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen gegeben, das sind rund 5% aller unselbstständig Beschäftigten..

Strategische Ausrichtung

Um die Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus auch in Zukunft fortsetzen zu können, erarbeitet das Ministerium eine nachhaltige Tourismusstrategie, kündigte Bartenstein an. Schon bisher sei es nicht nur um Nächtigungszuwächse gegangen, sonder ebenso um die Optimierung der Wertschöpfung im österreichischen Tourismus. Langfristig könne sich jedenfalls nur nachhaltiger Tourismus behaupten, also wirtschaftlich, sozial und ökologisch vertretbarer Tourismus. Wesentlich für weitere Erfolge sei die Orientierung auf Ganzjahrestourismus mit wetterunabhängigen Angeboten, auf Qualität und auf die Erschließung neuer Märkte. Das Ministerium habe daher im Herbst 2005 das WIFO mit der Erarbeitung einer Grundlagenstudie "Tourismusstrategische Ausrichtung Österreichs 2015" beauftragt. Die Struktur der Studie werde noch vor dem Sommer vorliegen, die Endfassung im Herbst 2006. Die Studie soll Ausgangspunkt für einen österreichweiten Diskussionsprozess über die Zukunft des österreichischen Tourismus werden. Alle maßgeblichen Akteure werden zur Teilnahme eingeladen, betonte Bartenstein.

Konferenz der Eu-Tourismusminister im März 2006 in Wien

Auf Einladung Österreichs und in Zusammenarbeit mit Finnland und der Europäischen Kommission wird am 20. und 21. März 2006 eine Konferenz mit dem Titel "Tourismus - Schlüssel zu Wachstum und Beschäftigung in Europa" in Wien stattfinden, kündigte Bartenstein an. Bei der Konferenz werden die Tourismusminister der EU-25-Mitgliedstaaten, der Beitrittskandidatenländer, der EWR-/EFTA-Staaten und der Westbalkan Staaten, Vertreter europäischer und internationaler Organisationen und hochrangige Vertreter des Wirtschaftslebens zusammenkommen, um die Aspekte von Wachstum und Beschäftigung und die touristischen Zukunftsperspektiven in Europa zu diskutieren.

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