Kräuter vermisst Gorbach im RH-Ausschuss: "Kümmert sich um private Zukunft"

Staatssekretär Kukacka kann zu ÖBB "keine einzige konkrete Zahl nennen"

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter kritisierte Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Abwesenheit von Verkehrsminister Gorbach im heutigen Rechnungshofausschuss zur ÖBB. Kräuter: "Gorbach kümmert sich offenbar schon um die Angelegenheiten der verscherbelten Bodenseeschiffahrt, die drohende Pleite der ÖBB ist ihm anscheinend völlig egal. Es ist den Steuerzahlern unzumutbar, wenn der zuständige Ressortminister einfach die Diskussion verweigert." Enttäuscht bis fassunglos reagierte Kräuter auf den Auftritt von Staatssekretär Kukacka, der "keine einzige konkrete Zahl über die mittelfristige Finanzplanung bzw. die Eigenkapitalquote der Bundesbahnen nennen konnte" und darüber hinaus durch weitere "Hoppalas" auffiel. ****

So musste Kukacka im Ausschuss zugeben, dass "die Innenrevision der ÖBB einfach kaltgestellt und ausgelagert wurde". Darüber hinaus wusste der Staatssekretär nicht, wie hoch die Abfertigung für Ex-Generaldirektor Vorm Walde war. Kräuter: "Kukacka ist jede Auskunft über die mittelfristige Finanzplanung sowie die Eigenkapitalquote des Unternehmens schuldig geblieben." Richtiggehend wohltuend dagegen die Aussagen von RH-Präsident Moser, der die Trennung von betriebs- und volkswirtschaftlichen Kosten bei ÖBB-Bahnprojekten einmahnte, so der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) ns/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0010