AK-Erfolg: Mehr als 8000 Euro nach Intervention

Linz (OTS) - Einen beachtlichen Erfolg konnten kürzlich die Rechtsberater/-innen der AK Oberösterreich verzeichnen. Weil eine Druckerei aus Grein sich weigerte, einer Arbeitnehmerin nach Kündigung die noch offenen Ansprüche zu zahlen, intervenierte die AK im Namen der Frau bei der Firma. Diese zahlte schließlich den ausständigen Betrag von 8427,76 Euro.

Nachdem sie mehr als drei Jahre bei der Firma in Grein gearbeitet hatte, ereilte die Druckvorstufentechnikerin Ende August letzten Jahres der blaue Brief. Den Lohn für September sowie die Beendigungsansprüche - die Abfertigung in Höhe von zwei Monatsentgelten sowie das Weihnachtsgeld - bekam die Frau nicht.

Sie sprach bei ihrem ehemaligen Dienstgeber vor, wurde aber nicht erhört: Die Druckerei weigerte sich, das ausständige Geld zu zahlen.

Ein klarer Fall für die AK: Nachdem sich die Frau an die Rechtsberatung der Arbeiterkammer in Linz gewandt hatte, intervenierte diese bei der Greiner Firma. Erstaunlich war dann, wie rasch das zuvor säumige Unternehmen reagierte. Ohne großes Aufsehen überwies man der vormaligen Mitarbeiterin den fälligen Geldbetrag -in Summe mehr als 8000 Euro.

Derartige Fälle bestimmen zu einem großen Teil den Arbeitsalltag der AK-Rechtsberater/-innen. Da immer mehr Firmen ihren Beschäftigten erworbene Ansprüche vorenthalten, muss die AK zunehmend öfter Rechtshilfe gewähren, oft sogar bis vor Gericht.

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