Land Kärnten nimmt Besoldungsreform in Angriff

LHStv. Strutz: Arbeitsgruppe zur Entwicklung geeigneter Personalentwicklungskonzepte eingerichtet

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten will eine Besoldungsreform in Angriff nehmen. In der aktuellen Regierungssitzung wurde beschlossen, dass eine entsprechende Arbeitsgruppe mit Beteiligung der Dienstnehmervertretung und der Finanzabteilung eingerichtet wird. Das teilte heute, Dienstag, Personalreferent LHStv. Martin Strutz mit. Konkret soll die Arbeitsgruppe laut Strutz geeignete Personalentwicklungskonzepte entwickeln bzw. Konzepte zur Abschaffung der Pragmatisierung oder zumindest zur Rückführung der Pragmatisierung auf ihre ursprüngliche Schutzfunktion vorlegen. Eine derart besoldungsmäßige Neuregelung werde für neueingestellte Mitarbeiter gelten, bereits im Landesdienst stehenden Mitarbeitern werde ein Optionsrecht auf Umstieg in das neue System angeboten werden.

Durch die Besoldungsreform soll laut dem Personalreferenten eine gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit mit Vereinheitlichung der Bezugsansätze von Beamten und Vertragsbediensteten erreicht werden. Das Aktiveinkommen solle zugunsten der beginnenden und mittleren Laufbahnen mit Abflachung der Einkommenssteigerung in der späteren Laufbahn umverteilt werden. Ein neues Gehaltssystem gebe es bereits beim Bund sowie in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg, erklärte Strutz.
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