Wieder tragischer Todesfall durch Brandrauch

Ein Heimrauchmelder hätte auch hier Leben retten können

Wien (OTS) - Am Sonntag abend starb eine 85 jährige Frau an den Folgen eines Zimmerbrandes. Die Einsatzkräfte fanden die Frau auf einem Sofa sitzend vor. Damit dürfte klar sein, daß die Frau im Schlaf vom Brand überrascht wurde. Die Installation nur eines Heimrauchmelders hätte auch hier lebensrettend wirken können.

"Wenn man schläft, ist der Geruchssinn quasi ausgeschaltet. Daher kann man das Feuer auch nicht bemerken", stellt dazu Eva Scussolin, Brandexpertin der Firma SITAS, fest. "Es gibt nur einen zuverlässigen Schutz vor Brandrauch, und das ist ein geprüfter Rauchmelder. Für etwa 20 Euro kann man einen Rauchmelder kaufen, der Testsieger bei den einschlägigen Prüfungen in Österreich wurde."

Gerade der Mythos mit der Warnung durch Haustiere wiegt viele Menschen in falscher Sicherheit. Deswegen empfehlen Feuerwehren ausdrücklich Rauchmelder für private Wohnungen und Häuser. Die Installation ist denkbar einfach und auch von ungeübten Handwerkern mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. Leider ist das Bewußtsein für privaten Brandschutz in Österreich nicht sehr ausgeprägt.. Dabei ist der Rauchmelder die einzige Möglichkeit, bei einem Brand sicher und rechtzeitig alarmiert und geweckt zu werden.

"Ein optischer Heimrauchmelder ist sicher keine große Investition, kann aber über Leben oder Tod entscheiden. Die Anschaffung zahlt sich daher in jedem Fall aus," so Scussolin weiter. "Während in Deutschland etliche Bundesländer bereits eine verpflichtende Installation von Heimrauchmeldern gesetzlich verankert haben, ist die Legislative in Österreich diesbezüglich leider noch weitgehend untätig geblieben", schloß Scussolin. (Schluß)

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