Trotz mehrerer Gerichtsverfahren: Tiergarten Schönbrunn setzt Diffamierungen fort.

Wien (OTS) - Das letzte Arbeitsjahr des (noch) amtierenden Schönbrunndirektors, Helmut Pechlaner, steht unter keinem guten Stern. Nach wie vor liegt der dunkle Schatten der Affäre um das gequälte Elefantenkalb "Mongu" über dem Tiergarten, beschäftigt das vom Österreichischen Tierschutzverein aufgedeckte Leid des Tierbabies Tierfreunde in der ganzen Welt. Sogar in Südafrika wurde über den Skandal in Schönbrunn berichtet.

Doch je mehr zum Thema gesprochen und geschrieben wird, umso deutlicher zeigt sich, wie skandalös nicht nur der Vorfall an sich war, sondern auch wie infam die Rechtfertigungsversuche der Tiergartenführung sind. Denn, was Schönbrunn hier betreibt - zuletzt in der eigenen Zeitung - ist das Paradebeispiel einer Diffamierungskampagne, basierend auf einer Täter-Opfer-Umkehr. Aus Tierquälern werden Samariter, aus Aufdeckern werden Fälscher. Eine Vorgangsweise, die einem Armutszeugnis gleichkommt und gleichzeitig Argumentlosigkeit in Sachfragen offenbart.

Doch auch Diffamierungen werden nicht zum Ziel führen, da mittlerweile mehrere gerichtliche Verfahren anhängig sind, die sich mit den Äußerungen des Tiergartens befassen. Hierzu ÖTV-Präsident Erich Goschler: "Wir lassen uns unsere seriöse Tierschutzarbeit nicht durch Zooleute, denen auf ihrem Rückzugsgefecht nichts anderes einfällt, als Unwahrheiten zu verbreiten, schlecht machen."

Bislang ist es Zoobetreibern jedenfalls nicht gelungen, die kritische Stimme des Österreichischen Tierschutzvereins zu ersticken, da der Verein alle vorangegangenen Gerichtsverfahren wider Tiergärten - drei gegen den Zoo Salzburg, eines gegen Schönbrunn - gewann.

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Österreichischer Tierschutzverein
Erich Goschler
Präsident
Tel.: 0662/843255

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