Martinz: Neue EU-Verordnung zum Schutz heimischer Spezialitäten

EU-Kommission legt Vorschlag auf den Tisch, um Registrierungsverfahren für typische Spezialitäten zu erleichtern.

Wien (OTS) - Ein neues Verordnungspakte von Seiten der
EU-Kommission liege nun vor. "Damit soll der Schutz regionaler und traditioneller Spezialitäten sowie von Produkten aus der biologischen Landwirtschaft erleichtert werden", berichtet heute EU-LR Josef Martinz. Innerhalb der EU seien nach dem bisherigen freiwilligen System mehr als 700 für die jeweilige Region typische Spezialitäten aus der Landwirtschaft besonders geschützt. Für 300 weitere landwirtschaftliche regionaltypische Produkte würde laut Martinz diese Art von Patentschutz angesucht werden.

Nun soll das Registrierungsverfahren vereinfacht werden. "Damit sollen aber auch mehrere Kategorien für Ursprungsbezeichnungen bei Agrarerzeugnissen und Lebensmittel möglich werden", informiert Martinz. Dies wiederum würde für die Kärntner Landwirtschaft bedeuten, dass der Schutz der heimischen Marken erleichtert würde. "Damit hilft die EU, die Rahmenbedingungen für unser Genussland Kärnten zu verbessern und damit unser Land durch geschützte landwirtschaftliche Produkte zu bereichern", sagt Martinz.

In Kärnten gibt es derzeit nur ein Produkt, das als regionale Spezialität den Schutz erhalten hat: der Gailtaler Almkäse. Innerhalb Österreichs gibt es fünf geschützte landwirtschaftliche Produkte.

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