AKNÖ-Staudinger fordert Ende der Doppelverrechnung der Gebrauchsabgabe

Niederösterreichische Wien-Strom-Kunden zahlen doppelt

Wien (AKNÖ) - "Es kann nicht sein, dass ein Streit zwischen zwei Bundesländern auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird", kritisiert AKNÖ-Präsident Josef Staudinger die Umsetzung des Gebrauchsabgabengesetzes, das seit 1. Jänner in Kraft ist. Die Gebrauchsabgabe ist eine Gebühr, die u.a. für Gas- und Stromleitungen eingehoben wird.

Wien-Strom-Kunden aus dem südlichen Niederösterreich werden in Zukunft doppelt zur Kasse gebeten. Mödlinger, Vösendorfer und Badener zahlen schon seit mehreren Jahren pauschal eine Gebrauchsabgabe für das Wien-Strom-Netz. Nun sollen sie auch noch die niederösterreichische Gebrauchsabgabe zahlen. Die Gemeinden fordern die Gebrauchsabgabe vom jeweiligen Energieversorger ein und dieser wird die Gebühr postwendend an die KundInnen weiter geben.

"Ich bin schon neugierig, was die Wirtschaftskammer dazu sagen wird, denn schließlich sind nicht nur Beschäftigte betroffen, sondern auch die Gewerbetreibenden, vor allem in Klein- und Mittelbetrieben", sagt Staudinger und appelliert an die Landesregierungen von Wien und Niederösterreich, der drohenden Doppelverrechnung ein Ende zu bereiten.

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