Bartenstein: Exportentwicklung beweist Östereichs Wettbewerbskraft

Exportvolumen im Zeitraum Jänner bis November 2005 um 4,5% im Jahresabstand gestiegen - Erdölpreise lassen Importvolumen steigen

Wien (OTS/BMWA) - - "Auch die jüngste Außenhandels-Zwischenbilanz der Statistik Austria für den Zeitraum Jänner bis November 2005 zeigt ein zunehmende Exportvolumen und beweist damit die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft", betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein zu den heute veröffentlichten vorläufigen Außenhandelsergebnissen. Demnach haben die Ausfuhren gegenüber Jänner bis November 2004 um 4,5% zugenommen und einen Wert von 86,12 Milliarden Euro erreicht. Die Einfuhren liegen mit 87,04 Milliarden Euro um 4,8% über dem Vorjahreswert.

Wesentlichen Anteil an der Steigerung des Importvolumens habe die Entwicklung der Preise für Erdöl und dessen Produkte, betonte Bartenstein: Bei annähernd gleich bleibenden Mengen sei der Wert um 1,4 Milliarden Euro auf 5,48 Milliarden Euro gestiegen. Der Einfuhrwert von Erdgas erhöhte sich um 0,5 Milliarden Euro auf 1,53 Milliarden Euro

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 65,80 Milliarden Euro, das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7%. Der Wert der in diese Länder versandten Waren betrug 61,45 Milliarden Euro, das ist um 3,5% mehr als in der Vergleichsperiode Jänner bis November 2004. Das Handelsdefizit mit der Europäischen Union belief sich auf 4,35 Milliarden Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten fiel im Vergleich zum Zeitraum Jänner bis November 2004 bei den Importen mit 21,24 Milliarden Euro um 11,9% und bei den Exporten mit 24,68 Milliarden Euro um 6,9% höher aus. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittländern betrug 3,44 Milliarden Euro.

Im Berichtsmonat November 2005 lag der Einfuhrwert bei 8,62 Milliarden Euro und erhöhte sich um 0,1% gegenüber November 2004. Die Ausfuhren betrugen 8,70 Milliarden Euro und erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1%.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im November 2005 Waren im Wert von 6,21 Milliarden Euro versandt, während Waren im Wert von 6,40 Milliarden Euro aus der EU 25 bezogen wurden. Gegenüber dem November 2004 verringerten sich die Versendungen in die EU Länder um 0,7%, die Eingänge um 4,3%.

Die Importe aus Drittstaaten betrugen 2,23 Milliarden Euro und erhöhten sich gegenüber November 2004 um 15,2%. Die Exporte stiegen um 10% auf einen Wert von 2,49 Milliarden Euro. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittstaaten verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat von 0,33 Milliarden Euro auf 0,26 Milliarden Euro.

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