Steibl: SPÖ hat Kinderbetreuungsgeld nicht zustande gebracht

Kuntzl sollte fadenscheinige Vorwürfe wenigstens an richtige Adresse richten

Wien, 30. Jänner 2006 (ÖVP-PK) "Mit dem Kinderbetreuungsgeld hat die Bundesregierung einen Schritt gesetzt, den die SPÖ selbst nie zustande gebracht hat", so ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl heute, Montag, zu jüngsten Aussagen von Andrea Kuntzl. Erstmals sei der BezieherInnenkreis um jene erweitert worden, die wirklich Unterstützung brauchen: Hausfrauen, StudentInnen, Selbständige, BäuerInnen, geringfügig Beschäftigte und freie DienstnehmerInnen. Die Zahl der BezieherInnen sei dadurch
verdoppelt worden. Zudem sei die Zuverdienstgrenze mehr als vervierfacht worden (14.600 Euro statt 3.552 Euro in der alten Karenzgeldregelung). ****

"Mit dem Kinderbetreuungsgeld wird Frauen auch der Weg zu einem eigenständigen Pensionsanspruch geebnet - das Kinderbetreuungsgeld sichert den Frauen pro Kind zwei pensionsbegründende Beitragsjahre", so Steibl weiter. Mit der Pensionsharmonisierung ab 2005 werden pro Kind sogar vier Pensionsbeitragsjahre auf Basis von 1.350 Euro dem Pensionskonto gut geschrieben und auch bei Berufstätigkeit dazugerechnet. "Schon sieben eigene Erwerbsbeitragsjahre können dann für einen Pensionsanspruch ausreichen", so Steibl weiter.

Die Bundesregierung setze eine Reihe von Maßnahmen, die den Frauen die Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern sollen. Abgesehen vom reinen Mutterschutz seien alle Maßnahmen geschlechtsneutral gestaltet. "Sie wenden sich sowohl an Väter als auch an Mütter, um ihre Verantwortung für die Familienarbeit, aber auch ihre Position als 'verantwortliche Väter' in der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben zu stärken. In der stärkeren Beteiligung der Väter liegt eine Entlastung der Mütter und viel Potential für die Familie", so Steibl, die die SPÖ-Familiensprecherin Kuntzl abschließend darauf hinwies, dass Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat - wie die Bezeichnung schon ausdrücke - nicht das Pendant der deutschen Familienministerin sei. "Kuntzl möge also künftig ihre - wenn auch fadenscheinigen - Vorwürfe wenigstens an die richtige Adresse richten."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003