Blumen am Valentinstag schenken - Eine jahrhundertealte Tradition

Heimische Gärtner und Floristen auf gesteigerte Nachfrage bestens vorbereitet

Wien (AIZ) - Wenige Bräuche werden in Österreich so gerne gepflegt, wie die Tradition, geliebte Menschen am Valentinstag, der am 14.02. gefeiert wird, in der "schönsten Sprache der Welt" - mit Blumen - zu beschenken. Doch auch viele Gärtner und Floristen selbst verteilen an diesem Tag kleine Topfpflanzen oder Gebinde, um sich bei den Kunden für ihre Treue zu bedanken. Zusätzlich wollen sie nach trüben Wintertagen auf die Neuigkeiten der startenden Saison hinweisen und Lust auf die Farbenpracht der wieder erhältlichen Frühlingsblumen machen. Neben diesen und den alljährlich beliebten Rosen liegen heuer insbesondere Pastellfarben im Trend, wie das Blumenbüro Österreich mitteilte.

Der Name des Festtages wird auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Wider das Verbot des römischen Kaisers Claudius II soll er einige Paare heimlich getraut haben, darunter auch Soldaten. Zudem dürfte Valentin den Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Der Überlieferung nach sollen die Ehen unter einem guten Stern gestanden sein. Schließlich wurde der Mönch am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Valentins Todestag fällt jedoch auch mit dem römischen Fest Lupercalia, dem Gedenktag der römischen Göttin Juno (griechisch Hera), der Ehefrau des Jupiter, zusammen. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Tempel und brachten oft Blumenopfer, um sich einen Rat für die richtige Partnerwahl zu holen. Weiters zogen ungebundene Männer bei einer Art Liebeslotterie Lose, auf denen die Namen von ledigen Damen standen, mit denen sie dann ausgehen durften. Da Juno als Schutzherrin von Ehe und Familie gilt, sollen schon gut situierte Römer ihre Frauen an diesem Tag mit Blumen beglückt haben. Schließlich passte der Klerus im Mittelalter die bestehenden Feste und Gebräuche an den christlichen Glauben an. So kam es, dass sich die römische Tradition mit der Geschichte des Bischofs mischte und der 14.02. heute als Valentinstag und "Tag der Liebenden" gefeiert wird.

Nach Österreich kam der Brauch Anfang der 50er-Jahre. Damals bat ein britischer Besatzungsoffizier, der in Graz für seine Liebste Blumen kaufen wollte, darum, den Strauß mit einem roten Herzen zu versehen, wie es in England am Valentins Day üblich war. Da die Verkäuferin kein rotes Herz zur Verfügung hatte, griff sie zu ihrem Lippenstift und malte eines auf ein Stück Papier und schmückte damit die Blumen.

Heimischer Blumen- und Zierpflanzenbau - hervorragende Qualität und Frische

Auch viele andere Sektoren wie die Süßwaren- oder Kosmetikindustrie nutzen mittlerweile den Valentinstag für ihre Zwecke. Das traditionsreichste und - wenn man sich die Sagen in Erinnerung ruft - wohl auch romantischste Geschenk an diesem Tag sind und bleiben jedoch die Blumen.

Österreichs Gärtner und Floristen sind jedenfalls wie jedes Jahr bestens auf die verstärkte Nachfrage rund um diesen Tag vorbereitet und bieten hervorragende Qualität vorwiegend aus heimischer Produktion an. Dabei handelt es sich um hochwertige Blumen und Zierpflanzen, die im Rahmen des strengsten Pflanzenschutzmittel-Gesetzes Europas und unter besten sozialen Arbeitsverhältnissen kultiviert und verkauft werden. Wie das Blumenbüro Österreich berichtet, werden trotz der widrigen äußeren Klimaverhältnisse rund 20 Mio. Schnittblumen, darunter 5 Mio. Tulpen und 4 Mio. Narzissen, in beheizten Gewächshäusern herangezogen. Hinzu kommen noch 12 Mio. Topfpflanzen, wobei 3 Mio. Primeln, die in allen Farben erhältlich sind, schon Frühlingsatmosphäre verbreiten. Der heimische Blumen- und Zierpflanzenbau steht für hervorragende Qualität und absolute Frische. Nähere Informationen sind beim Blumenbüro Österreich, Haidestraße 22, 1110 Wien, unter der Telefonnummer +43/1/769 26 60-980 oder per Fax an +43/1/768 89 90 zu erfragen.
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