Scheuch: Keine öffentlichen Gelder für Ankauf der Klimt-Bilder

Private Sponsoren sollen Kauf der Exponate unterstützen

Wien (OTS) - Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch forderte heute, dass für den Ankauf der Klimt-Bilder keine öffentlichen Gelder verwendet werden dürften. "Es ist klar, dass die Werke für die Kunstgeschichte Österreichs von besonderer Bedeutung sind. Trotzdem wäre es nicht einzusehen, wenn so eine hohe Summe wie die kolportierten 270 Millionen Dollar mit Steuergeld finanziert werden würde", gibt Scheuch zu bedenken.

Scheuch wies darauf hin, dass es in Österreich genug private Sponsoren gebe, die den Kauf der Exponate unterstützen würden. "Wir haben in Österreich viele ausgezeichnete Nachwuchskünstler, die keinerlei Unterstützung für ihre Projekte aus öffentlichen Mitteln erhalten. Es wäre kein gutes Signal, diesen Förderungen zu verwehren aber im Gegenzug um 270 Millionen Dollar die Klimt-Bilder zu erwerben".

Bezüglich des Vorschlages von Bundeskanzler Schüssel nach einer steuerlichen Absetzbarkeit für private Sponsoren für den Kauf der Klimt Bilder sagte Scheuch, dass diese dann auch bei anderen Spenden gelten müsse. "Eine Lex-Klimt kommt für das BZÖ jedenfalls nicht in Frage", so der BZÖ-Sprecher abschließend. (Schluss)

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