Im Kunsthistorischen Museum sind in den Bereichen Eingangskontrolle, Garderobe und Saalaufsicht fixangestellte Mitarbeiter und auch freie Dienstnehmer beschäftigt.

Wien (OTS) - Die fixangestellten Mitarbeiter werden auf Basis des Kollektivvertrages des Kunsthistorischen Museums, der sogar 24,9 % Prozent über dem Kollektivvertrag für Wachorgane im Bewachungsgewerbe liegt, entlohnt.

Sie erhalten Urlaubs-, Weihnachtsgeld sowie Entgeldfortzahlung im Krankheitsfall, Überstundenvergütung sowie die Abfertigung alt/neu. Die fixangestellten Mitarbeiter haben eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden inklusiver bezahlter Mittagspausen und sind vier Tage à 10 Stunden in einem fixen Dienstrad eingeteilt

Mit allen freien Dienstnehmern (überwiegend Studenten bzw. Menschen, die sich ihre Arbeitszeit flexibel einteilen möchten) wird ein Vertrag entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen für diese Arbeitnehmergruppe abgeschlossen.

In einem sogenannten "Studentenpool" arbeiten rund 350 freie Dienstnehmer, die ihre Tätigkeit im Kunsthistorischen Museum neben ihrem Studium ausführen, darunter auch viele Studenten der Kunstgeschichte oder verwandter Studienrichtungen, die so erstmalig mit dem angestrebten Tätigkeitsfeld nach abgeschlossener Ausbildung in Kontakt kommen.

Mehrheitlich sind diese Mitarbeiter langfristig, viele über fünf Jahre für das KHM tätig und weisen eine überdurchschnittliche Motivation auf.

Die freien Dienstnehmer geben bis zum 20. des Vormonats ihre gewünschten Arbeitstage bekannt und erhalten am 25. des Vormonats den Dienstplan des kommenden Monats.

Für ihre Tätigkeit erhalten sie einen Stundensatz von 6,55 Euro. Darüber hinaus sind die freien Dienstnehmer bis zur sozialversicherungsrechtlicher Geringfügigkeitsgrenze beschäftigt und somit maximal sechs Tage im Monat beschäftigt. Die freien Dienstnehmer werden in einem mehrstufigen Schulungsverfahren ausgebildet.

Den freien Dienstnehmern kommt die flexible und auf ihre persönliche Situation bezogene Arbeitsmöglichkeit sehr entgegen und wird sehr gerne in Anspruch genommen. Ein Angestelltenverhältnis wird von dieser Berufsgruppe gar nicht angestrebt, da sie sonst Kinderbeihilfe und verschiedene Unterstützungen für Studenten bis 27 Jahre nicht mehr in Anspruch nehmen könnten. Die Stellen in diesem Bereich sind sehr nachgefragt, derzeit haben wir über 50 Bewerbungen in Evidenz. Die Nachfrage ist viel größer als das Angebot.

In der Sicherheitszentrale des Kunsthistorischen Museums sind ausschließlich fixangestellte Mitarbeiter, die fortlaufend auch in Kooperation mit dem international renommierten Sicherheitsberatungsunternehmen SecureLiNE geschult werden, im Einsatz.

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Kunsthistorisches Museum
Mag. Irina Kubadinow
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