Stenzel will Flexibilität bei Lösung von Verkehrsfragen der City

Wien (OTS) - Mehr Flexibilität der Stadt und die Einbindung der Bezirksbewohnern und Geschäftsleute bei der Lösung von Fragen, die den Bezirk bewegen. Das forderte Montag die Bezirksvorsteherin des 1. Bezirkes, Ursula Stenzel, in einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP. Vor der Errichtung einer Garage auf dem Neuen Markt soll es eine Befragung in einem Teilgebiet der Inneren Stadt geben. Das Resultat dieser Befragung müsse von der Politik akzeptiert werden. Das vom Bürgermeister gewährte Moratorium, das von Stenzel ausdrücklich begrüßt wurde, soll bis zum Vorliegen der Befragungsergebnisse andauern. Über Kosten, Nutzen und Folgen des Garagenbaues sollte von der Stadtplanung informiert werden. Der Bereich Rudolfsplatz sollte verkehrsberuhigt werden. Hier plädiert Stenzel für einen Pilotversuch. Die genauen Umstände dieses Versuches werden in der Verkehrskommission des 1. Bezirkes erarbeitet. Kritik wurde auch an der Überwachung der Kurzparkzonen in der City geübt, Bewohner hätten oft große Schwierigkeiten, einen Parkplatz zu finden. Es sollte überlegt werden, so Stenzel, ob gesondert gekennzeichnete Parkplätze für Anrainer geschaffen werden können.

Auch die Touristenbusse sollten aus dem Stadtkern ferngehalten werden. Die Bezirksvorsteherin verwies in diesem Zusammenhang auf internationale Beispiele, an denen man sich bei der Erarbeitung einer Lösung für die Innere Stadt orientieren solle. Sie nannte dabei Verkehrslösungen in Rom, London und Florenz. Ein "Runder Tisch" solle alle Betroffenen zusammenführen und eine für alle tragbare Lösung ermöglichen. "Es geht mir darum, nachhaltige Lösungen für Wien 1 in Gang zu setzen, die allen, die hier leben, arbeiten oder sich als Besucher der City erfreuen, zugute kommen sollen", betonte Stenzel.

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