SP-Haider: Post-Verkauf ans Ausland glatte Fehlentscheidung!

Weitere Schließungen und Abbau von Arbeitsplätzen vorprogammiert

Linz (OTS) - " Trotz zahlreicher Pannen und Flops bei den Privatisierungen der letzten Jahre, ist die Ausverkaufswut der Schüssel-Regierung ungebremst. Wenn die ÖIAG jetzt freie Hand beim Post-Ausverkauf hat, ist das der total falsche Weg. Das bedeutet den Verkauf von Volksvermögen ans Ausland, weitere Schließungen von Postämtern, eine noch schlechtere Versorgung der ländlichen Regionen, wo mehr als 50% Prozent der OberösterreicherInnen leben, den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und eine massive Schwächung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich", stellt Oberösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider zum Beschluss der heutigen ÖIAG-Hauptversammlung fest.

Mit dieser ideologisch motivierten Fehlentscheidung für den Ausverkauf ignoriert die Schüssel-ÖVP die große Mehrheit der Bevölkerung. 77 Prozent der Österreicher sind laut einer von derSPÖ Oberösterreich in Auftrag gegebenen österreichweiten "market"-Umfrage dafür, dass die Post weiter in öffentlicher Hand bleibt, erinnert Haider. Dieser Meinung seien auch 69 Prozent der ÖVP-Wähler und 75 Prozent der FPÖ-Wähler, so Haider.

"Die Post ist ein grundsolides Unternehmen, das positive Betriebsergebnisse
erzielt, dem Staat hohe Dividenden abliefert, den Versorgungsauftrag für die ländlichen Regionen (noch) erfüllt und ein wichtiger Auftraggeber für heimische Unternehmen ist. Damit künftig nicht Börsenkurse die Unternehmenspolitik diktieren, muss die Post als wichtigstes Infrastrukturunternehmen in
öffentlicher Hand bleiben. Dafür werden wir mit allen verfügbaren Mitteln kämpfen!", erneuert der SPÖ-Landeschef das klare Nein der SPÖ Oberösterreich zur Privatisierung.

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