Schwarzböck: Steirische Bauern setzen auf starke Interessenvertretung

Wahlergebnis zeigt: Bauern wollen Planbarkeit und Berechenbarkeit

Wien (AIZ) - "Die steirischen Bäuerinnen und Bauern sprachen sich bei der gestrigen Landwirtschaftskammerwahl für Planbarkeit und Berechenbarkeit aus und honorierten damit die konstruktive Arbeit der Kammer. Das Wahlergebnis zeigt, dass die Mitglieder von der bäuerlichen Interessenvertretung ein starkes und geeintes Auftreten erwarten, um auch internationale Herausforderungen, wie eine weitere WTO-Liberalisierung positiv bewältigen zu können", erklärte der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Rudolf Schwarzböck, und gratulierte gleichzeitig dem Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident Gerhard Wlodkowski, zum Wahlerfolg.

"Gerade die Bauern benötigen mehr als andere Berufsgruppen stabile politische Verhältnisse. Nach vier grundlegenden Agrarreformen im vergangenen Jahrzehnt soll man nun die Bauern in Ruhe arbeiten lassen. Die Abhängigkeit von der Natur verlangt eine vorausschauende Planung und viele Investitionen sind auf mittel- oder gar langfristige Zeithorizonte abgestellt. Dieses Wahlergebnis ist eine positive Zustimmung nicht nur für die steirische Landwirtschaftskammer, sondern für die Tätigkeit der gesetzlichen Bauernvertretung in ganz Österreich", sagte Schwarzböck.

Konkret erhielt in der Vollversammlung der steirischen Kammer der Bauernbund mit 35 Mandaten (2001: 34) um ein Mandat mehr als bei der Wahl vor fünf Jahren, die SPÖ-Bauern schafften vier Mandate (2001:
3), die FPÖ-Bauern sind nicht mehr in der Vollversammlung vertreten.

"Dieses Wahlergebnis ist für die Landwirtschaftskammern Auftrag und Verpflichtung, die anstehenden Herausforderungen, die in den nächsten Monaten mit der Finalisierung des Programms Ländliche Entwicklung und dem Abschluss der WTO-Handelsrunde auf die Bauern zukommen, zu meistern. Dabei gilt es vor allem darauf zu achten, dass sich Österreichs Landwirtschaft auf den weiter steigenden Wettbewerb auf den Märkten optimal vorbereiten kann. In der WTO-Runde gilt es, alle Anschläge auf das Europäische Modell der Landwirtschaft zu verhindern. Diese Fülle an Aufgaben braucht eine starke Interessenvertretung. Die steirische Wahl stimmt zuversichtlich, dass die konstruktiven Kräfte diese Aufgaben im Sinne der Bauern und des gesamten ländlichen Raumes meistern werden", so Schwarzböck. (Schluss)

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