ZUKUNFTSWEISENDE PROJEKTE FÜR UMWELT, VERKEHR UND TOURISMUS

Europäische Fachkonferenz "Umweltfreundlich Reisen in Europa" zeigt neue Wege für sanfte Mobilität

Wien, 30. Jänner 2006 (OTS) - Umweltfreundlich Reisen ist für Europa eine zentrale Herausforderung der Zukunft. Österreich hat das schon früh erkannt und innovative europäische Verkehrs- und Tourismusprojekte gestartet, die am 30. und 31. Jänner 2006 im Zentrum der europäischen Fachkonferenz und des Wettbewerbes "Umweltfreundlich Reisen in Europa - Herausforderungen und Innovationen für Umwelt, Verkehr und Tourismus" stehen. Rund 400 ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus ganz Europa diskutieren dabei in der Wiener Hofburg mit VertreterInnen der EU-Kommission und internationaler Organisationen über Visionen, Wege und konkrete Projekte für sanfte Mobilitätslö-sungen in Europa.

Die Fachkonferenz und der Wettbewerb "Umweltfreundlich Reisen in Europa" sind Teil der Aktivitäten im Rahmen der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft und des österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention. Sie werden gemeinsam vom Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und den Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie sowie Wirtschaft und Arbeit veranstaltet. Zu den prominenten ReferentInnen zählen der Präsident der European Travel Commission Dr. Arthur Oberascher, Eugenio Yunis, Leiter der Abteilung für nachhaltige Tourismusentwicklung bei der Welttourismusorganisation, Andrew Cooper von der International Federation of Tour Operators sowie Francesco Ianniello und Marcel Rommerts als Vertreter der Europäischen Kommission.

- Sanfter Tourismus und Sanfte Mobilität -

Themen der Konferenz sind Impulse und notwendige Veränderungen bei Angeboten für An- und Abreise und für Mobilität am Urlaubsort, die Angebotsgestaltung von Tourismusorganisationen, ReiseveranstalterInnen und Tourismusregionen, die Bewusstseinsbildung bei den KundInnen sowie die erforderlichen politischen und institutionellen Rahmenbedingungen. Vier Arbeitsgruppen widmen sich diesen Themen in den Sektoren Tourismus, Verkehr, Destinationen sowie Politik und Verwaltung. Am zweiten Konferenztag wird die Diskussion rund um sanfte Mobilität in besonderen Tourismusdestinationen fortgesetzt. Die Arbeitsgruppen dazu befassen sich mit den Anforderungen an den Tourismus in Bergregionen, Küstengebieten, an Flüssen/Seen und Feuchtgebieten sowie in Ballungsräumen.

Basis für den internationalen Erfahrungsaustausch sind die zukunftsweisenden Modelle für umweltfreundliche Mobilität in Freizeit und Tourismus, die Österreich in den letzten Jahren initiiert oder wesentlich mitgetragen hat. "Sanfte Mobilität - Autofreier Tourismus" "Alps Mobility", "Alps Mobility II - Alpine Pearls", "Alpine Awareness", "Mobilalp", und "Umweltfreundlicher Verkehr und Tourismus in sensiblen Gebieten, Neusiedlersee, Region Fertö-Tó" sind die Titel von nationalen und transnationalen Projekten an der Schnittstelle zwischen Umwelt, Verkehr und Tourismus. Sie zeigen innovative Wege zur Erreichung der Ziele des Kyoto-Protokolls und der Alpenkonvention sowie zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung auf.

Die transnationalen Projekte werden im Rahmen des Alpenraumprogramms der Gemeinschaftsinitiative "Interreg" von der EU kofinanziert.

Die Erfahrung aus den genannten Modellprojekten unter österreichischer Federführung und Beteiligung hat gezeigt, dass nachhaltige Mobilitätslösungen auch zu höherer Wertschöpfung führen können. Immer mehr qualitäts- und umweltbewusste Gäste setzen auf die Marke "Sanfte Mobilität".

- Handlungsvorschläge für nachhaltige Mobilität -

Die Ergebnisse der Konferenz werden in einem Schlussdokument zusammengefasst. Dieses spiegelt die Erfahrungen aus den Modellprojekten wider und bietet Handlungsanleitungen für die Bereiche Verkehr, lokale Tourismusdestinationen sowie Politik und Verwaltung. Damit sollen auch Impulse für die Erreichung der Ziele der Alpenkonvention und ihrer Protokolle auf europäischer Ebene gesetzt werden. Die politische Grundlage für die Empfehlungen bilden die Europäische Nachhaltigkeitsstrategie 2000, das Kyoto-Protokoll 2005, die Alpenkonvention und ihre Durchführungsprotokolle sowie die Grundlinien zur Nachhaltigkeit des Europäischen Tourismus.

Für die erfolgreiche Umsetzung der Vorschläge ist vor allem die Zusammenarbeit aller in den Bereichen Umwelt, Verkehr, Tourismus, Regionalpolitik und Tourismusdestinationen Tätigen notwendig. Nur so werden Verbesserungen des touristischen Angebotes für "sanft-mobil" Reisende und Problemlösungen für weniger Umweltbelastung und weniger Verkehrsaufkommen aus Freizeit- und Tourismusverkehr in touristischen Gebieten möglich.

Details zur Konferenz finden Sie auf www.eco-travel.at

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