Mainoni zu Postbörsegang: Chance für Post

Mäßige Teilnahme an Protesten ist eine Abfuhr für Gewerkschaft

Wien (BMVIT/MS) - "Während im ÖIAG-Gebäude die Weichen für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft der Post AG gestellt werden, wollen die wenigen sozialistischen Gewerkschafter vor dem Gebäude die Chance eines Teil-Börsegangs noch immer nicht verstehen", äußert sich der für Postangelegenheiten zuständige Staatssekretär im BMVIT, Mag. Eduard Mainoni, über die heutigen Gewerkschaftsproteste.

Für angekündigte Kampfmaßnahmen - bis hin zu Streiks - gebe es allerdings keine Zustimmung. Weder in der Bevölkerung, noch in der Gewerkschaft selbst, so Mainoni: "Waren es beim letzten Protestmarsch noch 400 Teilnehmer, konnte die rote Gewerkschaft am heutigen Morgen laut Agenturmeldungen nicht einmal mehr 200 Sympathisanten für diese parteipolitisch motivierte Aktion mobilisieren. Das müsste den Gewerkschaftsbossen ja eigentlich zu denken geben." Durch die mäßige Beteiligung der Postmitarbeiter halte sich der Imageschaden für die Post AG aber in Grenzen, so der BZÖ-Staatssekretär.

Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter würden durch eine gesunde wirtschaftliche Basis auch in Zukunft erhalten bleiben, argumentiert Mainoni die Vorteile eines teilweisen Börsegangs. "Der Staat wird auch in Zukunft für eine solide finanzielle Grundlage bei der Post AG sorgen und die Interessen der Konsumenten vertreten. Privates Kapital wird aber darüber hinaus innovatives Unternehmertum einbringen und die Post noch zukunftsorientierter machen - Eine Möglichkeit, der sich weder die Post noch die Gewerkschaft verschließen kann", betont der Staatssekretär zum Schluss.

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