Finanzminister Grasser erfolgreich: Tschechien und Zypern haben nun ebenso dem Vorschlag der österreichischen Ratspräsidentschaft zugestimmt

Polen erhält aufgrund der Katastrophe in Kattowitz und der damit verbunden Staatstrauer Aufschub für die Entscheidung

Wien (OTS) - Dem von Finanzminister Grasser als Ratsvorsitzenden
des ECOFIN am 24. Jänner 2006 eingebrachten Kompromissvorschlag zur Mehrwertsteuerrichtlinie reduzierter Mehrwertsteuersätze bei arbeitsintensiven Dienstleistungen haben nunmehr bereits 24 von 25 Ländern zugestimmt.

Aufgrund der Tragödie von Kattowitz am Samstag informierte Grasser die Finanzminister der anderen EU-Mitgliedstaaten, dass es auf Ersuchen Polens einen Aufschub der mit Sonntag abgelaufenen Frist gibt.

Grasser dazu: "Wir bedauern zutiefst die Tragödie und das menschliche Leid, dass hier in Kattowitz geschehen ist. Es war mir daher ein großes Anliegen, der Bitte Polens, um eine kurzfristige Verlängerung des Entscheidungszeitraumes entgegenzukommen. Ich bin zuversichtlich, dass Polen, wie Zypern und Tschechien auch, seine negative Haltung gegenüber dem Vorschlag der österreichischen Präsidentschaft in diesem wichtigen Thema ändern wird und damit für die Menschen in Europa ein positives Signal für das Vertrauen in die Entscheidungsfähigkeit und Solidarität der Europäische Union setzt."

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