BZÖ-Sozialsprecher Walch übt scharfe Kritik an BAWAG und ÖGB

Gewerkschaftsbank hat eigene ÖGB-Mitglieder und Kunden geschädigt - Verzetnisch schweigt dazu!

Wien (OTS) - BZÖ-Sozialsprecher NRAbg. Max Walch hält es für eine unerhörte Frechheit, wie die SPÖ/ÖGB-Gewerkschaftsbank mit ihren Mitgliedern und deren Spareinlagen umgeht. "Erst kürzlich hat es die BAWAG im Zuge des Refco-Skandals geschafft, 425 Millionen Euro mit den Spareinlagen der Arbeitnehmer und kleinen Sparer zu verspekulieren. Mit dem jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofes im Zinsenstreit hat die BAWAG nun neuerlich eine schallende Ohrfeige erhalten", so Walch.

"Diese Bank hat hier jahrelang rechtswidrige Zinsänderungsklauseln verwendet und auf diesem Wege ihre Kunden geschädigt. Nun liegt der Beweis am Tisch. Es ist dem Engagement des zuständigen BZÖ-Konsumentenschutzstaatssekretärs Sigisbert Dolinschek in der Frage der Überprüfung unfairer Zinsänderungsklauseln der Banken zu verdanken, dass die kleinen Sparer nun zu ihrem Recht kommen", so Walch.

Der BZÖ-Sozialsprecher fordert den ÖGB-Präsidenten Verzetnisch als Eigentümervertreter der Gewerkschaftsbank auf, dass die rückwirkende Richtigstellung der Sparbuchsaldos der kleinen Sparer von der BAWAG sofort und ohne eigenen Antrag durchgeführt wird und so den Kunden zu Unrecht vorenthaltene Zinsen automatisch gutgeschrieben werden. Walch: "Hier hat es wieder einmal die kleinen Anleger erwischt. Da das auch zum Großteil ÖGB-Mitglieder sind, kann ich schon jetzt prophezeien, dass durch diese skandalöse Vorgangsweise der ÖGB-Bank die Mitgliederzahlen im Gewerkschaftsbund weiter stark sinken werden." (Schluss)

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