Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich (SWV): TrafikantInnen dürfen nicht unter die Räder kommen

SWV-Präsident Matznetter spricht sich für eine breite Diskussion im Sinne der TrafikantInnen aus

Wien (OTS) - Bei der aktuellen Diskussion zur Einführung von Mindestpreisen für Zigaretten spricht sich SWV-Präsident Christoph Matznetter für eine breite Diskussion und eine umfassende Untersuchung der Vorschläge aus, um die Interessen der TrafikantInnen in unserem Land bestmöglichst zu gewährleisten. "Wegen der Zunahme des Schmuggels und der sinkenden Spannen sind die TrafikantInnen in den vergangenen Jahren bereits unter hohen wirtschaftlichen Druck geraten. Daher ist in der derzeit geführten Diskussion über die Einführung von Mindestpreisen für Zigaretten unbedingt darauf zu achten, dass die unzähligen TrafikantInnen nicht noch mehr belastet bzw. in ihrer Existenz gefährdet werden", so Matznetter.

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Österreich stehe bedingungslos zum Grundsatz der SPÖ. Dieser besagt, dass junge Menschen durch präventive Maßnahmen vor den Auswirkungen des Tabakkonsums zu schützen seien. "Unser aller Ziel muss es sein, Jugendliche davon abzuhalten, mit dem Rauchen überhaupt erst zu beginnen", forderte Matznetter. Daher sei in erster Linie die Gesundheitsministerin gefordert, dafür zu sorgen, dass so wenig Jugendliche wie möglich zur Zigarette greifen; egal wie viel diese kostet.

"Die TrafikantInnen können dabei sicher als PartnerInnen fungieren. In erster Linie muss aber die ÖVP-Gesundheitsministerin ihre gesundheitspolitischen Versäumnisse aufholen. Dafür ist es höchste Zeit, Frau Bundesminister", schloss Matznetter.

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