Pfeffer will Platter-Dementi zu Assistenzeinsatz-Reduktion keinen Glauben schenken

"Militärkommandant wird sich Plan nicht aus Fingern gesaugt haben - Parlamentarische Anfrage"

Wien (SK) - "Militärkommandant Luif wird sich den Plan wohl nicht aus den Fingern gesaugt haben", reagiert die burgenländische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Katharina Pfeffer auf den heutigen Kurier-Artikel, wonach es im Burgenland ab Ende März zu einer Reduktion um rund 100 Mann beim Assistenzeinsatz komme. Dem Dementi des Verteidigungsministers will Pfeffer "keinen Glauben schenken". Vielmehr kündigt die SPÖ-Abgeordnete eine Parlamentarische Anfrage an und verlangt von Platter eine schriftliche Festlegung, dass der Einsatz an der Grenze bestehen bleibe. ****

In der Parlamentarischen Anfrage will Pfeffer genauer hinterfragen, "warum hier die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut". "Der Minister ist uns eine Auskunft schuldig, weshalb es hier offensichtlich schon sehr weit gediehene Pläne gibt, die ihm anscheinend unangenehm sind", betont Pfeffer. Interessant sei auch, dass Soldaten der KIOP-KPE-Einheiten zur Aufstockung an der Grenze in Erwägung gezogen werden, so die SPÖ-Mandatarin. "Statt Verwirrung und Unsicherheit wollen wir klare Aussagen des Ministers, wie es mit dem Assistenzeinsatz weiter geht", schloss Pfeffer. (Schluss) wf/mm

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