Gaal kritisiert geheime Lenkwaffenbeschaffung für Eurofighter-Kampfbomber

SPÖ für Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag

Wien (SK) - Überrascht und verwundert über die Eile bei der bisher geheim gehaltenen Beschaffung von 25 Luftabwehrraketen für den Eurofighter zeigte sich der SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaal. "Die Regierung will das unnötige, sündteure Kampfflugzeug Eurofighter um zumindest elf Millionen Euro mit Luftabwehrraketen ausrüsten", kritisierte Gaal am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Es bestätigt sich Tag für Tag mehr, dass die Beschaffung des Eurofighters ein Milliardengrab ist", sagte Gaal. Der absolute Höhepunkt sei aber, dass der Eurofighter diese Raketen nicht einmal steuern könne und zusätzliches Steuergeld verwendet werden müsse, um die Feuerleitsysteme zu installieren, und dass das System überhaupt erst im Jahr 2012 voll einsatzfähig wäre, erklärte der SPÖ-Abgeordnete.

"Teilweise müssen SoldatInnen noch immer in Jahrzehnte alten Fahrzeugen, ohne entsprechende Schutzausrüstungen, ihren fordernden Dienst versehen. Der in der Bundesheer-Reformkommission vorgesehene Sozialplan fehlt zur Gänze. Durch diese Bestellung wurde die in der Bundesheer-Reformkommission vereinbarte Prioritätenreihung bei künftigen Beschaffungen ad absurdum geführt. Das ist eine Bankrott-Erklärung", so der SPÖ-Wehrsprecher.

"Ich verlange den sofortigen Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag", so der SPÖ-Wehrsprecher abschließend. (Schluss) wf

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