Strache und Mair für Südtirol-Klausel

Feierlichen Worten müssen konkrete Taten folgen

Wien (OTS) - "Im Zuge der Verfassungsreform mahnt die FPÖ mit
allem Nachdruck die Aufnahme der Südtirol-Klausel ein", erklärten heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und die freiheitliche Südtiroler-Landtagsabgeordneten Ulli Mair.

Sowohl die FPÖ als auch die Freiheitlichen in Südtirol waren stets an vorderster Front, wenn es um eine echte und tiefgreifende Umsetzung der Südtiroler Autonomie ging. "Dabei besteht sehr wohl noch die Notwendigkeit, Österreich in seiner Schutzfunktion hinsichtlich der deutschen und ladinischen Südtiroler standfest zu positionieren, da von echtem Föderalismus und gründlicher Umsetzung der Autonomie noch keine Rede sein kann", so Strache. Als exemplarisches Beispiel anachronistischer, kolonialer Realität strich L-Abg. Ulli Mair das "Regierungskommissariat" hervor, welches, so Mair wörtlich, "als römischer Wachhund noch immer über den Institutionen der Teilautonomie schwebt".

Würde, so Strache, Herr Nationalratspräsident Khol die Sache der Südtiroler wirklich ernsthaft verfolgen, dürfte er es nicht bei der feierlichen Übergabe der Tiroler Bürgermeister-Petition und bloß bei Passagen im Zuge der Verfassungsreform belassen, sondern müßte vielmehr seine mit Rom bestens arrangierten SVP-Parteifreunde auffordern, echte Fortschritte des jetzigen Status Quo herbeizuführen.

Dies liege nicht, wie Khol meine, an den "Rechten" in Italien, sondern einerseits an der SVP, die weder links noch rechts sei, sondern selbstherrlich und saturiert im Nirwana der prinzipienlosen Mitte sitze und andererseits an deren Schwesterpartei ÖVP, die es wieder einmal bei feierlichen Worten bewenden lasse.

Dessen ungeachtet wird es eine weitere Intensivierung der freiheitlichen Partnerschaft zwischen Wien und Bozen geben, um die Versäumnisse der sich selbstfeiernden ÖVP/SVP tagtäglich gemeinsam auf den öffentlichen Prüfstand zu stellen, erklärten Strache und Mair abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0003