Drogenpolitik: Grüne gegen geplante Substitutions-Verordnungen

Wien (OTS) - Die Rücknahme der vom Gesundheitsministerium
geplanten Verordnungen betreffende Substitutionsbehandlung suchtkranker Menschen forderte Freitag die Grüne Gemeinderätin Heidi Cammerlander in einem Pressegespräch. Die geplanten Verordnungen seien unnötig und gefährlich und seien eine Einmischung der Politik in Behandlungsmethoden der Mediziner. Die Politik solle lediglich Rahmenbedingungen für die Behandlung Suchtkranker schaffen und besser aktiv gegen die Stigmatisierung der suchtkranken Menschen auftreten. Ein in der Pressekonferenz anwesender Neurologe, der nach eigenen Angaben Substitutionspatienten behandelt, unterstützte die Argumentation der grünen Politikerin und wies darauf hin, dass durch die geplanten Verordnungen die individuellen Behandlungsmöglichkeiten von Patienten stark eingeschränkt - bzw. teilweise unmöglich -gemacht würden.

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