Semesterferien 2008: ÖAMTC begrüßt Vorschlag von Wirtschaft und Unterrichtsministerium

Dauerhafte Lösung der Termin-Kollision nur durch EU-weite Koordination möglich

Wien (OTS) - Die von Wirtschaftskammer, Unterrichtsministerium und Land Niederösterreich vorgeschlagene Verschiebung der Semesterferien für Wien und Niederösterreich im Jahr 2008 um eine Woche bewertet der ÖAMTC als sinnvolle Maßnahme. "Auf Grund der derzeit in den einzelnen Staaten gültigen Regelungen wäre für Februar 2008 ein ähnliches Verkehrs-Chaos zu erwarten gewesen, wie es 2005 der Fall war", fasst Christian Dachs, Verkehrsexperte der Informationszentrale des Clubs zusammen. Durch die Umsetzung des Vorschlages würden die Ferien in Wien und Niederösterreich um eine Woche später beginnen als in Bayern und Belgien.

Der Club-Experte gibt allerdings auch zu bedenken, dass es sich dabei um eine einmalige Lösung handelt: "Auf Dauer kann nur eine Koordination der Ferientermine auf europäischer Ebene eine Entzerrung der Verkehrsströme bringen." Dabei sollten nicht nur Deutschland, Nord-Italien, die Niederlande und Belgien einbezogen werden, auch die zuständigen Behörden Ungarns, Sloweniens, der tschechischen und der slowakische Republik müsste man einbinden.

Heuer ergibt sich eine der günstigsten Staffelungen. In Bayern beginnen die Semesterferien erst am Wochenende 25. / 26. Februar, wenn in Österreich die Ferien bei der letzten Gruppe (Steiermark und Oberösterreich) enden. Auch bei den Ferienterminen der Niederlande und Ostösterreich gibt es 2006 keine Überschneidung.

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Alle Ferientermine und erwarteten Verkehrsströme für 2006 im Internet: www.oeamtc.at/staukalender

(Schluss)
Helmut Beigl

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