Erinnerung: Freitag, 27. Januar: Diskussion "Buddhismus & Sozialdemokratie"

Die "Red Buddha"-Arbeitsgruppe der SPÖ Wien stellt sich vor

Wien (SPW) - Buddhisten und Buddhistinnen vertreten die Ansicht, dass Weisheit und Mitgefühl immer im Gleichgewicht sein sollen. Weisheit alleine führt zu kaltem Technokratentum, Mitgefühl alleine zu Gefühlsduselei. Auch und vor allem für politisch denkende und handelnde Menschen ist es daher ein erstrebenswertes Ziel, Weisheit und Mitgefühl in sich zu vereinen. Gerade in der österreichischen Sozialdemokratie gibt es von Max Adler auch die Idee des "neuen Menschen". Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Red Buddha" stehen zu den Idealen der Aufklärung und der strikten Trennung von Kirche und Staat und lehnen jede Vereinnahmung von Religion als politischem Machtinstrument ab. Von einer missionarischen Tätigkeit kann bei "Red Buddha" keine Rede sein: Eine Mitgliedschaft in der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft (ÖBR) oder in der SPÖ ist keine Voraussetzung zur Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe, vielmehr steht "Red Buddha" Buddhisten und Buddhistinnen aller Traditionen offen.

Mit einer Grundsatzdiskussion zum Thema Buddhismus und Sozialdemokratie stellt sich die Arbeitsgruppe Red Buddha nun der Öffentlichkeit vor. Heinz Vettermann, Abgeordneter zum Wiener Landtag und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Red Buddha, Gemeinderat Michael Eisenriegler geben in ihrer Impulsstatements einen Überblick über die Motivation und Ziele von Red Buddha. Im Anschluss findet eine Diskussion mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe statt.

Die VertreterInnen der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter redbuddha@blackbox.net wird gebeten.

Diskussion: Buddhismus & Sozialdemokratie
Zeit: Freitag, 27. Jänner 2006, 18 Uhr
Ort: 9., Türkenstraße 3, Afro-Asiatisches Institut (Schluss) lk

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