BRINEK: ÖSTERREICHS BEITRAG ZUM LEBENSBEGLEITENDEN LERNEN HERVORHEBENSWERT

Österreich bei Maßnahmen für lebensbegleitendes Lernen nach internationalen Benchmarks gut unterwegs - Mehr Motivation für Frauen in Naturwissenschaften

Wien (ÖVP-PK) - - Als "hervorhebenswert" bezeichnete ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek heute, Donnerstag, den Bildungsschwerpunkt der österreichischen EU-Präsidentschaft zum "Lebenslangen Lernen". Auf dem von Bildungsministerin Gehrer skizzierten Fahrplan werde man sich "nicht ausruhen", sondern im "Trilog" mit Europäischem Parlament, Europäischer Kommission und dem Rat die Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf nationaler Ebene meistern, so Brinek, ****

Auch könne man nicht von einer Kürzung der Mittel auf europäischer Ebene im Bildungsbereich sprechen, wie das die nationale Opposition wiederholt versuche, so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. "Wenn ein Vorschlag entwickelt wird, dessen budgetäre Dimension noch einmal getoppt wird und schließlich doch der ursprüngliche Vorschlag selbst angenommen wird, entspricht das keiner Kürzung." Die Steigerung von vier Milliarden Euro auf sechs Milliarden Euro (bisheriger Stand) sei immerhin eine 50-prozentige Steigerung.

Aber, so Brinek weiter, viel wichtiger sei die "ständige Überprüfung der Treffsicherheit der eingesetzten Mittel". In diesem Zusammenhang regte sie eine Art "Selbstmonitoring" an, um zwischen Maßnahmen für lebenslanges Lernen und persönlicher Erwachsenenbildung unterscheiden zu können. Österreich liege gerade im Bereich des lebensbegleitenden Lernens nach internationalen Benchmarks gut, das hätten die internationalen Berichte bestätigt, die im Unterrichts- und Wissenschaftsausschuss diskutiert wurden, sagte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Insgesamt sei das österreichische Hochschul- und Universitätssystem "sehr gut unterwegs". Die Möglichkeit des Abschlusses als "Bachelor" motiviere wieder viele junge Leute zum Abschluss eines Studiums. Abschließend betonte Brinek die Bedeutung, die Mittel "zielgerecht" einzusetzen und weitere motivierende Maßnahmen zu setzen, um mehr Mädchen und Frauen für Naturwissenschaft und Forschung zu begeistern. "Wir müssen gerade in diesem Zukunftsfeld durch verstärkte Schülerberatung und verstärkte Aktivitäten der Österreichischen Hochschülerschaft mehr Informations- und Aufklärungsarbeit leisten." (Schluss)

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