Martinz: Kelag-Strom außerhalb Kärntens günstiger

Rekordwinter beschert Kelag Rekordeinnahmen. Große Preisunterschiede zwischen Kelag-Kärnten-Kunden und Restösterreich

Klagenfurt (OTS) - "Runter mit dem Strompreis", fordert heute
erneut LR Josef Martinz. Der Rekordwinter zwinge die Kärntner Bevölkerung zu erhöhtem Stromverbrauch. "Rekord-Stromverbrauch bedeutet Rekord-Einnahmen für die Kelag, weil sie den Strompreis nicht senkt, sondern im Gegenteil noch angehoben hat", kritisiert Martinz.

Was die Kelag in anderen Bundesländern möglich mache, müsse auch für die Kärntnerinnen und Kärntner gelten. Der Grundpreis für Haushalte in Kärnten im Netzgebiet der Kelag betrage laut aktueller Kelag-Homepage (www.kelag.at/content/page_privat_strom_preismodelle.jsp) 3,12 Euro. Außerhalb Kärntens mache der Grundpreis nur 1,20 Euro aus. Aber auch bei den Arbeitspreisen mache die Kelag einen großen Unterschied zwischen Kärnten und Restösterreich. Der Arbeitspreis in Kärnten betrage 15,24 Cent, in Restösterreich liege er bei 5,58 Cent.

"Das ist der Gipfel der Ungerechtigkeit. Die Kärntnerinnen und Kärntner müssen brennen, damit die Kelag außerhalb Kärntens billigeren Strom verkaufen kann", ist Martinz entrüstet. Zudem werden im Österreich-Paket zwei Monate Kelag-Strom Gratis angeboten.

Schon im Vorjahr habe die Kelag die Tarifsenkung nach der Netztarifverordnung nicht an die Kärntner Stromkunden weitergegeben, sondern im Gegenteil, noch den Energiepreis in die Höhe getrieben. Jetzt mit Jänner mussten die Kärntnerinnen und Kärntner die nächste Strompreiserhöhung schlucken. "Die Kelag-Bosse verdienen groß, die Kärntner müssen den deutschen Energiekonzern füttern und die Koalition schaut tatenlos zu", so Martinz.

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