Renner: Dramatische Arbeitsmarktlage erfordert echte Maßnahmen

Angriffe der VPNÖ zeigen deutlich deren Nervosität

St. Pölten, (SPI) - "Kleine positive Schritte sind zu begrüßen, aber es besteht kein Grund für Standing Ovations und ausufernden Jubel. Statt konkrete Maßnahmen für den niederösterreichischen Arbeitsmarkt zu thematisieren, ergeht man sich bei der VPNÖ in untergriffigen Rundumschlägen, die einer seriösen Politik eigentlich nicht würdig sind! Wenn man keine ausreichenden Maßnahmen aufweisen kann, ist scheinbar Angriff die beste Verteidigung", so die SPNÖ-Landtagsabgeordnete LAbg. Mag. Karin Renner in einer ersten Reaktion auf die jüngste Debatte im NÖ Landtag.****

"Die arbeitsmarktpolitische Situation im Weinviertel insgesamt und im Bezirk Gänserndorf im Besonderen gibt darüber hinaus keinerlei Anlass zur Freude! Für übersteigerte Selbstdarstellungen und großartige Feierstunden ist daher kein Anlass", so LAbg. Renner weiter. "Natürlich ist es positiv, dass es das Werk Groß Enzersdorf weiterhin gibt und dass viele Menschen ihren Arbeitsplatz behalten konnten! Aber es ist einer verantwortungsvollen Arbeitsmarktpolitik unwürdig, einen Teilerfolg medial zu feiern, während 62.000 Menschen in Niederösterreich keinen Job haben", so Renner weiter

"Ich möchte hier nur exemplarisch einige Fakten für den Bezirk Gänserndorf herausstreichen! Die Medianeinkommen dümpeln nicht nur auf einem weit unterdurchschnittlichen Niveau dahin, nein sie sind in den letzten 10 Jahren noch gesunken. Der Anteil der Auspendler ist demgegenüber gestiegen. Im Dezember 2005 waren im Bezirk 3.103 Menschen ohne Arbeit, das waren um 3,7 % mehr als noch im Jahr 2004. Im Dezember 2003 waren es übrigens 2.811 Menschen ohne Arbeit, im Dezember 2000 waren es 1.776 Menschen! Durch die nun bevorstehende Schließung des Zuckerwerks Hohenau erfolgt eine weitere Zuspitzung der Situation! Wir brauchen wirklich dringend nachhaltige Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen! Nicht nur im Bezirk Gänserndorf, sondern im ganzen Land, weil einfach Einzelmaßnahmen nicht reichen, um eine tatsächliche Trendwende zu erreichen", so Renner abschließend.
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